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So, Jul 07, 2013

Die Ironie des Lebens

Man gewöhnt sich ja sehr schnell an irgendwelche Luxusgüter, man gewöhnt sich an Wohlstand, man gewöhnt sich an Reichtum und man gewöhnt sich daran dass man immer eigentlich irgendwie innerlich zerrissen ist. Interessant was so manche Lebenserfahrung, Entscheidungen die man in seinem Leben getroffen hat, für Paradigmen im Hirn festsetzen. In der Welt dreht es sich um was? Egoismus, Selbstzentriertheit? Was machen wir damit? In den meisten Fällen wird abgewogen, was ist am stärksten? Das was am stärksten ist kommt am meisten durch. Immer so diese Frage, wer bin ich? Und in der Anerkennung dessen was man ist möchte man natürlich auch ein Bild nach außen tragen. Dieses Bild nach außen, am allerbesten selbst gesteuert, das ist genauso ambivalent wie die mögliche innere Zerrissenheit. Das Sein das haben wir geschenkt bekommen als Christen. Als gläubige Christen haben wir das Sein geschenkt bekommen. Und wenn wir uns dann dabei erwischen dass wir diese Ambivalenzen haben; und uns dann die dumme Frage stellen, was bin ich eigentlich, wer bin ich eigentlich, dann kann daraus eigentlich nichts Gescheites werden. Das Geheimnis der Selbstannahme das ist, zu erkennen dass alles ein Teil der eigenen Persönlichkeit ist
Duration:28 mins 23 secs

Predigt der Nordlichtlichtinsel-Gemeinde
gesendet über Gemeindesaal
Die Ironie des Lebens
gepredigt am 07. Juli 2013
Prediger: derLöwe



Die Häme des Lebens, die Ironie des Lebens. Was ist eine Ironie des Lebens? Papst Franziskus hat gepredigt und hat in seiner Predigt darauf hingewiesen dass er es, ich glaube wir können das wortwörtlich nehmen, zum kotzen findet wenn er Priester und Nonnen mit einem neuen Auto durch die Gegend fahren sieht. Denn er hält an dem Armutsgelübde fest, wonach das überschüssige Geld welches man in einen großen Wagen investieren würde, den Armen zu spenden wäre.

Man gewöhnt sich ja sehr schnell an irgendwelche Luxusgüter, man gewöhnt sich an Wohlstand, man gewöhnt sich an Reichtum und man gewöhnt sich daran dass man immer eigentlich irgendwie innerlich zerrissen ist.

Die Zerrissenheit des Lebens, hat man jetzt ein Gefühl von Dankbarkeit hat man im nächsten Moment das Gefühl von Ärger. Als nächstes fühlt man dann Neid, Zorn, Wut, Eitelkeit und Überheblichkeit.

Eine Art und Weise mit innerer Zerrissenheit umzugehen ist, ein wenig zu schauen wer und was man ist. Doch diese Frage lässt sich erfahrungsgemäß nicht so leicht beantworten. Auf der einen Seite ist man mal ein dankbarer Mensch, dann ist man mal wieder undankbar. Dann ist man mal dies und dann wieder das und dann wieder jenes usw.

Man fällt da so von einer Rolle in die andere und versucht dann irgendwie dem Christlichen Anteil, der ja auch da ist, Genüge zu tun. Aber mich zieht es da immer wieder in die andere Richtung, in die Versuchung, in die Gottlosigkeit, in den Versuch mein Leben selber in die Hand zu nehmen.

Das steht dann konträr zu der Tatsache dass wir Christus Eigentum sind und dass wir Jesus Christus folgen wollen. Hat er doch unser Leben, so sind wir doch tatsächlich noch verantwortlich für unseren Mist. Was für eine Ironie.

Ich bin ein gläubiger Christ und krieche von der Sünde weg, in der Hoffnung dass sie mich wieder einholt. So geht es manchen.

Man zeigt eine Arroganz, eine Dominanz, möchte aber auf der anderen Seite schon irgendwie so ein bisschen demütig dargestellt werden. Ich bin ja so stolz auf meine Demut, sollen doch die anderen sehen wie demütig ich bin, ich bin so demütig, ich will immer nur das Gute.

Die Welt ist manchmal komisch. An den einfachsten Regeln des Lebens hängt es ja schon. Ich hab z.B. schon gehört, na ja, was soll das? Jesus liebt ja alle, da bin ich dann ja nichts Besonderes mehr. Hab ich da richtig gehört? Du kannst mit Jesu Liebe nichts anfangen wenn du nicht mehr geliebt wirst als alle anderen Menschen in dieser Welt?

Interessant was so manche Lebenserfahrung, Entscheidungen die man in seinem Leben getroffen hat,  für Paradigmen im Hirn festsetzen. In der Welt dreht es sich um was? Egoismus, Selbstzentriertheit? Was machen wir damit? In den meisten Fällen wird abgewogen, was ist am stärksten? Das was am stärksten ist kommt am meisten durch.

Was man davon halten soll? Ich weiß nicht. Jeder grüßt normal, einer macht eine Doppelbegrüßung, hallo, moin, ich begrüße dich auch auf deinem niedrigen Niveau. Man kann viel reinlesen wenn man will, sehr viel, wenn man denn will. Man kann sehr viel hinein interpretieren, auch in die eigenen Handlungen. Warum bin ich so gesonnen und so gesonnen? Und wenn man sich das ganze Paket dann anschaut, da grüßt jemand mit: „ Moin, miteinander“ -  ohne dass ich persönlich genannt werde, das kann ja wohl nicht wahr sein. So etwas ist ja wohl unerträglich.

Also, in meiner Demut sollte man mich doch eigentlich zuerst benennen, oder überhaupt benennen, oder als einzigen benennen. Das muss man jetzt mal hochrechnen auf das ganze Leben.

Wie geht man mit dieser inneren Haltung um? Das eine wird gefördert, das andere wird vergegensätzlicht. Und diese Vergegensätzlichung wird bekämpft. Man entdeckt dann bei sich Gunst und Wonne und entdeckt dann auf der anderen Seite Neid. Man empfindet Dankbarkeit über irgendetwas.

Das hält dann auch noch ein paar Minuten an, und dann auf einmal kommt irgendeine blöde Laus die einem über die Leber läuft und schon ist der Ärger da. Man ärgert sich da über so viele Kleinigkeiten des Lebens.

Dann stellt sich daraus die Frage, wer bin ich eigentlich? Bin ich jetzt ein dankbarer Mensch oder bin ich ein frustrierter Mensch? Bin ich ein egozentrischer Mensch oder bin ich ein blöder Mensch? Oder bin ich sogar ein intelligenter Mensch, bin ich intelligenter als alle anderen? Bin ich schöner als alle anderen? Bin ich geistlicher als alle anderen?

Immer so diese Frage, wer bin ich? Und in der Anerkennung dessen was man ist möchte man natürlich auch ein Bild nach außen tragen. Dieses Bild nach außen, am allerbesten selbst gesteuert, das ist genauso ambivalent wie die mögliche innere Zerrissenheit.

Was  tun wenn Lebensdominanz sich ins Leben geschlichen hat die man gar nicht mehr merkt? Das man andere unterdrückt, vielleicht auch die welche man eigentlich am liebsten haben sollte?

Was ist wenn es die Gewohnheit ist, mach dies, mach das, mach jenes für mich? Wenn nicht mach ich Stress, mach ich Punk? Also diese emotionale Erpressung. Es muss alles so laufen und so gesehen werden wie ich das gerne hätte.

Da sind natürlich Nuancen drin die eine ganze Menge Auskunft darüber geben wie arm diese Person doch ist. Es ist wirklich arm jemanden die ganze Zeit befehligen zu wollen der einen vielleicht sogar liebt, der alles Mögliche für einen tun würde dass es einem gut geht. Sich dann dahin zu stellen und zu sagen, mach dies, mach das, mach jenes, und wenn du nicht willst dann so und so und so. Immer nach der eigenen Pfeife tanzen lassen.

Wer ist man eigentlich andere nach seiner Pfeife tanzen zu lassen? Und wenn nicht wird Stress gemacht. Was sind das für Haltungen die einem bei anderen sofort auffallen würden, nur bei einem selber nicht?

Fremdwahrnehmung, das große Geheimnis der Selbstwahrnehmung. Aber wer will das schon? Wer will sich denn schon diesen dominanten, egoistischen, manipulativen Charakter anschauen? Wer will das schon?

Die Wahrheit macht uns frei. Also was bin ich jetzt? Bin ich so, bin ich so, bin ich so? oder bin das, oder bin das, oder das? Wer oder was bin ich eigentlich? Ja, ja, ich bin Kind in Christus. Und auch ein Kind in Christus kann ein Armleuchter sein. auch ein Kind in Christus kann richtig gut verletzen; und dass noch viel, viel besser. Weil wir eines Geistes sind und weil wir natürlich das Wort Gottes zur Untermauerung unserer persönlichen Ansichten nehmen. Und wehe einer sieht das anders. Dann wird das Christsein in Frage gestellt. Das Wesen des Seins wird in Frage gestellt wenn jemand eine andere Meinung hat.

Also das ist doch wohl kein Christ, ah, das ist ein richtiger Christ. Das ist ein richtiger Christ, dies ist ein falscher Christ. Es gibt falsche Fünfziger, aber ein falscher Fünfziger ist kein Fünfziger.

Was ist denn das, ein richtiger Christ? Was sagt den Christus eigentlich, was sagt Jesus eigentlich zu der ganzen Situation? Jesus gibt uns da so ein paar Verhaltensregeln. Er sagt z.B. liebe deinen Nächsten wie dich selbst. D.h. wenn du es dir herausnimmst jemand anderen zu manipulieren, dann darf das jemand anders bei dir auch.

Oder nicht? Wie, geht nicht? Das soll er sich mal wagen.

Was mach ich jetzt? Ich bin so unsauber für das Reich Gottes, ich bin so bitterlich für das Reich Gottes usw. Was für ein Maßstab ist denn das? Ein Maßstab des Stolzes?

Römer 5 Vers 10

Denn wenn wir mit Gott versöhnt worden sind durch den Tod seines Sohnes, als wir noch Feinde waren, wie viel mehr werden wir als Versöhnte gerettet werden durch sein Leben!

Wir Menschen haben für die Erlösung nichts getan, im Gegenteil, als wir seine Feinde gewesen sind (Gottes Feinde) hat Gott schon die Versöhnung vorbereitet und durchgeführt. Wir können gar nichts dazu tun, also brauchen wir auch nicht so tun als hätten wir uns das Christsein irgendwie durch irgendwas verdient. Oder als würde irgendjemand anders sich das Christsein verdienen müssen.

Nur weil wir vielleicht die Andersartigkeit nicht ganz spezifizieren können, und das nicht konkludent geht mit meiner Denkstruktur und meiner Lebenserfahrung und den daraus resultierenden Entscheidungen.

Sitzt du am Thron der Gnade? Oder etwa ich? Möge die Welt davor bewahrt werden. Der kann nicht Christ sein weil… Wo ist denn die Messlatte? Die Messlatte ist eigentlich Jesus Christus, das Kreuz und die Bibel.

Also was ist das für eine Messlatte zu sagen, also das macht ein Christ nicht, das ist kein richtiger Christ usw.

Wie in einer Familie hat man aktivere Mitglieder und man hat passivere Mitglieder. Der eine distanziert sich eher ein bisschen von der Familie aber man ist trotzdem, ob man will oder nicht, Teil der Familie, ob er will oder nicht, oder ob die anderen wollen oder nicht. Ob man sich da nun engagiert oder ob man einmal mehr abwäscht als die anderen oder nicht, man ist ein Teil der Familie. Und selbst wenn geheiratet wird und man wechselt den Namen, vorzugsweise bei den Damen, gehört man trotzdem noch zur Familie, oder?

Was ist ein richtiger Christ? Ich glaube das die Basis des Christseins vor allem des Seins; und das ist mir in dieser Predigt sehr wichtig, das Sein. Christsein, das kommt weil irgendjemand die Identität gegeben hat.

Und wenn wir auf uns schauen und feststellen das es Ambivalenzen gibt zur Dominanz, zur Herrschsüchtigkeit und zu all diesen Dingen die uns so ab und zu manchmal Probleme machen und anderen das Leben auch schwer machen.

Jemand der den ganzen Tag am Bestimmen und Diktieren ist der macht anderen das Leben schwer. Jemand der sich immer hervorheben muss und immer was Besonderes sein muss, der macht anderen das Leben schwer. Der geht einem auf die Nerven.

Aber haben wir, nur weil uns etwas auf die Nerven geht, darüber zu befinden was das Sein eines anderen Menschen ist? oder können wir sagen, dein Verhalten ist jetzt wirklich unpassend? Oder müssen wir die Person runtermachen, abwerten, wegradieren und sagen du bist…?

Das Sein das haben wir geschenkt bekommen als Christen. Als gläubige Christen haben wir das Sein geschenkt bekommen. Und wenn wir uns dann dabei erwischen dass wir diese Ambivalenzen haben; und uns dann die dumme Frage stellen, was bin ich eigentlich, wer bin ich eigentlich, dann kann daraus eigentlich nichts Gescheites werden.

Das Geheimnis der Selbstannahme das ist, zu erkennen dass alles ein Teil der eigenen Persönlichkeit ist.

Wenn ich Dankbarkeit empfinde, dann empfinde ich in diesem Moment Dankbarkeit. Hab ich in fünf Minuten meinen Ärger wegen irgendetwas heißt das nicht dass ich kein dankbarer Mensch bin. Sondern zu mir gehört dass ich mich über solche Situationen X ärgere und bei solchen Situationen Y eine Dankbarkeit empfinde die ich auch in irgendeiner Art und Weise zum Ausdruck bringe.

Das sind Teile von mir. Wenn ich merke dass da ein Hinzuziehen von Sünde ist oder kontrollierendem Verhalten und solchen Sachen, dann ist das ebenfalls ein Teil von mir. Aber das ist nicht alles, das ist nicht der letzte Ratschluss. Sondern auch da sind Sehnsüchte oder auch Verletzungen in mir, die dann irgendwie von meiner Seele verlangen ein gewisses Maß an Sicherheit aufrecht zu erhalten. Was dann dummerweise zu Lasten der Nerven anderer Menschen geht.

Immerhin ein Grund an sich zu arbeiten. Wenn man selber nicht so genervt werden möchte wie man selber andere nervt, sollte man seinen Nächsten lieben wie sich selber und ihm das ersparen was man für sich selber auch erspart haben möchte.

Franziskus sagte zu den römisch-katholischen Christen, sie sollen nicht schlecht über einander reden. Gut dass das die Katholiken gesagt haben, da können wir uns ja außen vorlassen.

Wenn ich mich nicht als Ganzes sehe, sehe das in meiner Persönlichkeit Teile sind die zu Verhalten X, Y und Z neigen, dann wird ich zerrissen sein und es wird mich immer mehr zerreißen. Sich die Situation anzugucken und sie als ein Teil dessen verstehen was meine Persönlichkeit ausmacht, führt zu einer Ganzheitlichkeit. Zu einer runden Geschichte dass man weiß in welchen Situationen man zu welchem Verhalten neigt.

Das stellt das andere nicht in Frage. Wenn ich mich in solch einer Situation ärgere bedeutet es nicht dass ich in einer anderen Situation keine Dankbarkeit empfinden kann.

Wenn ich hier nicht genügend Liebe aufbringen kann, meinem Freund, meinem Verlobten, meiner frau, meinem Mann gegenüber und da immer den dirigierenden Finger anhebe. Ich dass selber für mich nicht möchte dass das jemand bei mir macht, dann muss man sich die Dinge angucken.

Wenn ich das für mich nicht will, dass jemand so mit mir umgeht wie ich mit anderen umgehe, dann muss ich mir die Sehnsucht oder die Verletzung dahinter ansehen. Ich muss schauen woher das kommt. Und dann wird man aus einmal feststellen dass das Ganze eine kleine, blöde Wurzel hat.

Und man weiß, man reagiert in diesen Situationen so und so und so. das Wissen um diese Tatsachen macht einen nicht heil, aber man weiß dann woran man ist wenn man das nächste Mal in so eine Situation kommt. Man versucht sich dann am Riemen zu reißen und versucht sich dann im Kopf klar zu machen, ich interpretiere das jetzt viel schlimmer als es eigentlich ist. Weil da diese und jene Ängste drin vorkommen.

Und wenn es dann noch ein Freund ist, dann kann man sagen, du, in der und der Situation da kommt das und das in mir hoch, weil ich dieses und jenes Mal erlebt habe. Und ich das noch nicht verarbeitet habe, nimm es also nicht persönlich wenn ich bei diesem Thema so und so reagiere.

Das hat was mit Selbsterkenntnis zu tun. Und trotzdem, wenn man dann erkennt dass man diese Wundstellen hat, ist das ganze Sein nicht eine Wundstelle. Sondern in dieser Thematik ist es eine Wundstelle.

Und trotzdem kann ich an einer anderen Stelle Glück empfinden und an einer anderen Stelle wieder Dankbarkeit. Dies alles zusammen macht eine Seele, macht eine Persönlichkeit aus.

Und in diesem Sein, und zwar in dem kompletten Sein, kommt Christus herein. Er schaut sich die Dinge an, er hat weitaus mehr Barmherzigkeit für dich, als du für dich und für andere hast. Er hat weitaus mehr Liebe, weitaus mehr Freude über die Dinge über die du dich freust.

Und er bietet dir das ganze komplette Paket an von Sein; indem er dir sagt, du bist von fortan ein Kind Gottes, des Schöpfers des Himmels und der Erde.

Und dein Sein, in der Vollkommenheit, in der Einheit wird in den Händen gehalten von Gott. Und Gott stellt sich nicht hin und sagt, der Blödmann da unten, hast du gesehen was der sich schon wieder gerissen hat? Den streich ich aus dem Buch des Lebens, zack, rausgestrichen. Hach, jetzt hat er einer alten Oma über die Straße  geholfen, wieder reingeschrieben. Beim nächsten Mal wieder raus aus dem Buch, oh, jetzt hat er freiwillig abgewaschen, wieder rein ins Buch des Lebens.

Glaubt ihr allen Ernstes dass es im Himmel so ab geht? Dann brauchen wir auch nicht so tun als würde es auf der Erde so ab gehen.

Gott ist unser Vater, egal was wir für einen Vater erlebt haben, aber er ist der perfekte Vater, er ist genial. Und er liebt dich in deinem ganzen Sein.

Das heißt nicht dass alle Verhaltensstrukturen positiv sind. Es gibt Verhaltensstrukturen die Christus mit dir anpackt und sagt, pass auf, gucken wir mal hier hin. Damit gehst du dir auf den Nerv, damit gehst du anderen auf die Nerven. Wollen wir mal sehen dass wir das irgendwie auf die Ketten kriegen. Vielleicht dauert es ein paar Jahre, vielleicht dauert es zwanzig Jahre, vielleicht kriegst du das bis zu deinem Tod nicht hin, aber die Befleissigung dessen erhöht eine Form der Disziplin in der man dann Stück für Stück lernt mit diesen Dingen umzugehen.

Johannes 14 Vers 6

Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater als nur durch mich!

Jesus ist der Weg, die Wahrheit und das Leben. Und das sollst du. Leben sollst du, Wahrheit sollst du haben und einen guten und vernünftigen Weg. Den dein Schöpfergott dir vorgelegt hat. Diesen Weg kannst du gehen und dieser Weg ist gut.

Und nun ein Geheimnis unter uns. Ich glaube die meisten von uns sind auf dem Weg. So wie du dir fleißig Mühe gibst, mal mehr, mal weniger, deinen Weg zu gehen; so tun das andere auch. Und auch in anderen ist Christus drinnen, der das Feuer der Liebe entfachen möchte, auch für dich.

Du bist nicht der Einzige an dem Jesus arbeitet. Du bist nicht der Einzige der Fehler macht oder die Einzige. Du bist nicht der Einzige der hier und da seine Not, seine Ängste und seine Bedürfnisse hat, du bist nicht der/die Einzige.

Alle anderen sind genauso errettet aus Gnade und Barmherzigkeit wie du. Wir alle, niemand hat es sich verdient gemacht. Niemand hat sich hinstellen und sagen können, ja Gott, jetzt hast du aber Glück gehabt das du mich gefunden hast. Zum Spaß kommen solche Äußerungen ganz sicher schon mal von mir, aber in der Ernsthaftigkeit des Themas auf gar keinen Fall.

Das ganze Sein anzunehmen, dass wird dich aus der Zerrissenheit führen und wird dich in die Ganzheitlichkeit deine Seins bringen. Und dann wird das eine sehr, sehr runde und formschöne Geschichte werden. Es gehört alles zu dir. Nur weil du jetzt so empfindest heißt das noch lange nicht dass das Andere aus deinem Leben ist. es gehört alles dazu.

Und alles was nicht so ganz koscher ist und was nicht so ganz passt, glaub mir, Gott wird das mit dir auf die Ketten kriegen. Aber lass dir von niemandem erzählen, wenn dein Zeugnis ist Jesus ist der Weg, die Wahrheit und das Leben, Jesus ist am Kreuz gestorben, er ist wieder auferstanden, ich habe ihm mein Leben gegeben, er hat meine Sünden abgestraft am Kreuz, wenn das dein Bekenntnis ist dann bist du Christ. Ob du jetzt aktiv bist oder nicht, du bist Christ, du bist jemand dessen Herz dem Worte Gottes nahe ist um mal im Römerbrief zu bleiben. Da ist es nicht sachlich wer in den Himmel fährt, nicht sachlich wer in die Hölle fährt. Steht ganz klar da. Moses nämlich schrieb von der Gerechtigkeit die aus dem Gesetz kommt.

Römer 10 Vers 5- 10

Mose schreibt wohl von der Gerechtigkeit, die aus dem Gesetz kommt: "Welcher Mensch dies tut, der wird dadurch leben."

Aber die Gerechtigkeit aus dem Glauben spricht also: "Sprich nicht in deinem Herzen: Wer will hinauf gen Himmel fahren?" (Das ist nichts anderes denn Christum herabholen.)

 Oder: "Wer will hinab in die Tiefe fahren?" (Das ist nichts anderes denn Christum von den Toten holen.)

 Aber was sagt sie? "Das Wort ist dir nahe, in deinem Munde und in deinem Herzen." Dies ist das Wort vom Glauben, das wir predigen.

Denn so du mit deinem Munde bekennst Jesum, dass er der HERR sei, und glaubst in deinem Herzen, dass ihn Gott von den Toten auferweckt hat, so wirst du selig.

Denn so man von Herzen glaubt, so wird man gerecht; und so man mit dem Munde bekennt, so wird man selig.

 

Man kommt leichter in den Himmel als ein Bankkonto bei der Deutschen Bank, das ist ja unglaublich. Was für eine riesenfette,  unbegreifliche, fast nahezu eine unverschämte Gnade uns hier zu Teil wird.

Nehmen wir nur mal an, es würde wirklich dieser Maßstab angelegt werden, der von manchen Menschen angelegt wird, die sagen heute bist du Christ, jetzt nicht, jetzt doch, jetzt ja, jetzt nein, was das für ein Kuddelmuddel im Himmel geben würde.

Gut, wenn man schlagfertig ist könnte man drauf antworten und sagen, jetzt weiß ich auch warum der Himmel so groß ist. weil die so viel Platz für so viel Papier brauchen.

Aber vom Prinzip ist der Herr Gott und er entscheidet es. Gott sei Dank.

Ihr seid meine Geschwister und ich bin euer Bruder.

AMEN

 

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Predigt der Nordlichtlichtinsel-Gemeinde
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Die Ironie des Lebens
gepredigt am 07.Juli 2013
Prediger: derLöwe

 

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