Aktuelle Beiträge  

  • Keine Beiträge vorhanden.
   

   
1. Platz derLöwe im Spiel  Blox for everth
2. Platz Inchril im Spiel  1 Iibpro
2. Platz Inchril im Spiel  Skee Ball
2. Platz Inchril im Spiel  4 Gewinnt
1. Platz derLöwe im Spiel  4 Gewinnt
   
Sa, Jul 27, 2013

Was Gott uns Gutes tat

Einen Schatz im Acker finden, wer hätte nicht gerne dieses Glück? Was stellt man sich darunter vor? Das da ein Typ spazieren geht und irgendwo anfängt in einem Acker zu buddeln? Ooh Schatztruhe. Was mag das sein? Und dann zum Besitzer geht und den Acker abkauft? Oder ist es vielleicht so, dass der Besitzer des Ackers Mitarbeiter hatte und dieser ein Arbeiter gewesen ist und bei der Garten-oder Ackerarbeit gefunden hat einen dicken fetten Schatz? Und sich dann die Kohle zusammengearbeitet hat oder zusammengespart hat um irgendwann dann den Besitzer diesen Acker abzukaufen und den Schatz zu bergen.
Duration:25 min 44 s

Predigt der Nordlichtlichtinsel-Gemeinde
gesendet über Gemeindesaal
Was Gott uns Gutes tat
gepredigt am 28. Juli 2013
Prediger: derLöwe


Was Gott uns Gutes tat

Vorgestern haben wir ein bisschen darüber gesprochen, über die Dinge, was hat uns denn das Christentum Gutes gebracht. Was hat Jesus uns gutes gebracht. Nehmen wir dieses zum Absprung zu etwas sehr Interessantem. 

Und zwar  nachdem wir das vorgestern gehört hatten, haben wir dann folgendes:  Das Reich der Himmel gleicht einem im Acker verborgenen Schatz und ein Mensch fand und verbarg und vor Freude darüber geht er hin und verkauft alles was er hat und kaufte jenen Acker.

Matthäus 13 Vers 44

Das Reich der Himmel ist gleich einem im Acker verborgenen Schatz, welchen ein Mensch fand und verbarg; und vor Freude darüber geht er hin und verkauft alles, was er hat, und kauft jenen Acker.

Einen Schatz im Acker finden, wer hätte nicht gerne dieses Glück? Was stellt man sich darunter vor? Das da ein Typ spazieren geht und irgendwo anfängt in einem Acker zu buddeln? Ooh Schatztruhe. Was mag das sein?  Und dann zum Besitzer geht und den Acker abkauft? Oder ist es vielleicht so, dass der Besitzer des Ackers Mitarbeiter hatte und dieser ein Arbeiter gewesen ist und bei der Garten-oder Ackerarbeit gefunden hat einen dicken fetten Schatz? Und sich dann die Kohle zusammengearbeitet hat oder zusammengespart hat um irgendwann dann den Besitzer diesen Acker abzukaufen und den Schatz zu bergen.

Aber wie kommt so ein Schatz in den Acker? Ist eigentlich recht einfach zu beantworten.  Wir müssen nur gucken auf die heutigen Zinssätze der Banken  und die Instabilität nicht nur der Währung, sondern des Bankensystems.

Da kommt so manch einer dann auch mal auf die Idee ja wo packen wir denn die sauer verdiente Kohle hin? Weil wenn die Banken dichtmachen, dann kommen wir ja an unser Geld nicht mehr ran. Früher gab’s das noch nicht so wie heute, dass jeder ein Konto hatte, jeder mit Kreditkarte bei Amazon kaufen konnte. So hat man dann den Schatz vergraben.

Jetzt könnten die Römer kommen und könnten bei Hausdurchsuchungen viel Geld finden.  Und die Römer haben sich nicht sonderlich drum geschert, ob man ihre Unterdrückten nun das ersparte Geld raubt oder nicht. Deswegen haben die Leute dann ihr Vermögen zusammengekratzt  und haben das dann an einer bestimmten Stelle versenkt oder wenn sie einen Acker hatten, im Acker verbuddelt.  Und dann konnte es mal passieren, dass man den Schatz, oder seinen genauen Ort vergisst über Jahre, wenn nicht sogar über Generationen. Die Möglichkeit ist durchaus gegeben, dass  der aktuelle Besitzer gar nicht mehr wusste, dass da vielleicht noch ein Schatz drin ist, oder  er selber hat ihn irgendwo gekauft und wusste dann natürlich von dem Schatz nichts.

Interessanter weise wird dieser Mensch, der den Schatz findet und ihn verbarg  wird jetzt nicht als Betrüger oder sonst was hingestellt, sondern eigentlich ganz schön clever.  Er hat einen Schatz gefunden, der ihm so wertvoll ist, dass er alles daran setzt so viel Geld zu bekommen um den Besitzer den Acker abzukaufen.  Hat er natürlich einen doppelten Gewinn.  Zum einen hat er einen Acker, zum anderen hat er natürlich den Schatz gehabt.

 Ich denke er wird schon gewusst haben, was das für ein Schatz ist. Einfach eine verborgene Holzkiste die man nicht öffnen konnte, weiß ich nicht ob das Anreiz geben würde, den ganzen Acker zu kaufen. Das folgende Gleichnis ebenso bekannt

Matthäus 13 Vers 45 - 46

Wiederum ist das Reich der Himmel gleich einem Kaufmann, der schöne Perlen sucht;

als er aber eine sehr kostbare Perle gefunden hatte, ging er hin und verkaufte alles, was er hatte, und kaufte sie.

Jetzt geht man natürlich auch weitgehends davon aus, dass der Kaufmann  über die ganzen Länder verteilt seine Häuser , Frau und Kinder, Sklaven verkaufte um dann diese eine Perle zu kaufen. Halt ich für latent gewagt. Ich glaube, vielmehr das hier der Kaufmann  alles was er bei sich hatte, verkauft hat  um dann diese Perle zu kaufen.  Denn offenbar war er ja auf der Suche nach Perlen.  Also wird er auf irgendeinem öffentlichen Marktplatz herumlaufen und hat dort eine Perle gefunden, die vielleicht zu einem Spottpreis angeboten wird und eigentlich viel mehr wert ist.

In beiden Fällen finden wir eine gemeinsame Parallele.  Und zwar das Gefunden. Beide finden etwas. Der eine geht seinen täglichen Geschäften nach und findet dann etwas furchtbar wertvolles, diese Perle nämlich.  Der andere geht seinem Tagewerk nach und beim Bearbeiten des Ackers  findet er dann eine schwere Schatzkiste. Aufgemacht – reingeguckt – au weier.

Offenbar ist der Erlös aus der Schatzkiste weitaus größer als die finanzielle Aufwendung die er leistet um den Acker zu kaufen. Ansonsten wäre das ja nicht rentabel. Wenn da 1:1 rauskommen würde, macht das ja keinen Sinn. Wenn der Acker 100.000 gekostet hat und in der Schatzkiste sind 600.000 das macht Sinn, den Schatz schnell wieder zu verbuddeln, damit ihn kein anderer findet. Und dann zusehen das man 100.000 € zusammen bekommt.

Beide tun etwas, beide finden irgendetwas.  Der eine kennt sich mit seinem Handwerk aus, die Perlen. Der andere arbeitet auf dem Acker, offenbar kann er zählen und findet dort etwas.  Beide haben gemeinsam, dass sie etwas gefunden haben, womit sie nicht gerechnet haben  und was es ihnen wert gewesen ist,  sich anders zu verhalten als sonst. Wenn irgendjemand mal 10 € findet im Acker dann kommt man auch nicht auf die Idee den Acker zu kaufen.

Beides wird verglichen mit dem Reiche Gottes. Das Reich Gottes als einen Schatz. Als etwas, was man irgendwann im Leben finden wird und finden kann. Die Optionalität heißt ja dann so schön, gib alles was du hast. Tu alles dafür.  Es wird dann auch gerne gesagt, das bedeutet  gemäß Franziskus alles in Armut usw. 

Gib alles für Christus ist natürlich eine Kernaussage, die erstmal richtig ist, aber ich glaube in dem Gleichnis, was Jesus da angestrebt hat, ging es um die Bedeutsamkeit des Reiches Gottes. Viel weniger geht es glaub ich darum, verhalte dich so und so, sondern wenn du das Reich Gottes findest, und du wirst es finden, was auch immer du tust, dann wirst du erkennen, wie unglaublich kostbar und wertvoll das Reich Gottes ist, in der Relation zu allen Dingen  die uns in unserem Leben wichtig sind, bedeutsam sind, Sicherheit geben , Kraft geben und natürlich auch finanzielle Unabhängigkeit. Das ist da alles drin.

Beide haben etwas mit der Arbeit zu tun. Der eine auf dem Acker, der andere ist Kaufmann und  macht seine Händlergeschäfte. Da gibt es jetzt auch keinen Unterschied, dass nur der gebildete Kaufmann etwas findet. Auch der kleine Arbeiter ist ebenfalls in der Lage zu finden und zu beurteilen,  da ist etwas das ist größer als wir selber. 

So heißt es dann z.B. im Kolosserbrief nicht nur  den Juden alleine, sondern den Griechen  und allen anderen ist das Evangelium da.

Kolosser 3 Vers 11

wo nicht ist Grieche und Jude, Beschneidung und Vorhaut, Barbar, Scythe, Sklave, Freier, sondern Christus alles und in allen.

Beide arbeiten  und wenn man damals arbeitslos war, hatte man nicht unbedingt die Sicherheiten, die man heute hat, sondern wenn jemand arbeitete hatte das seine Notwendigkeit gehabt. Wer es nicht tun würde, würde verhungern.

Aber was identisch ist, ist der Kernpunkt dessen, was einem bedeutsam ist. Was wichtig ist. Wichtig ist das man Geld verdient. Wichtig ist, dass man sich in seinem Handwerk auskennt.  Und dann kommt dieser Punkt, der größer ist in dem Moment als die finanzielle Sicherung. Für einen Moment lässt man die Arbeit liegen, denn man spekuliert auf den höheren Wert.  Man weiß um den höheren Wert.

Und genauso ist es, wenn jemand in das Reich Gottes kommt, oder das Reich Gottes entdeckt. Das man dann spekulieren kann, damit rechnen kann. Paulus sagte mal sehr schön, wenn er sich so die Versprechungen Gottes anschaut, und dessen was er als realisiert gesehen, dann kann er sich das was im Reiche Gottes sein wird, ausrechnen.  Dass das etwas wahnsinnig Tolles und Schönes sein wird.

Warum sollte Gott hier für die Erdengeschichten  die Wahrheit sagen und für das Reich Gottes nicht.  Warum sollte Gott da lügen? Macht keinen Sinn.

Die Frage ist natürlich jetzt, was hat das mit uns zu tun? Ganz einfach. In vielen theologischen Interpretationen und deren Auslegungen passiert es oft, dass Christen unter einem gewissen Druck gestellt werden.  Ein Christ darf dies nicht und  jenes nicht usw. Wenn man das dann so ein paar Jahre durchgemacht hat,  dann ist die Freude am Reich Gottes, nicht mehr ganz so attraktiv. Man hat dann das moralische Rahmenwerk an das man sich irgendwie halten muss. Vielleicht auch eine gewisse Kleiderordnung, vielleicht auch einen gewissen moralischen Standard. Individualität ist eher gefährlich.

Wenn jemand in der Gemeinde ist, der ein bisschen schräger drauf ist und die Gemeinde macht irgendwas Besonderes dann wird an ihm exemplarisch gezeigt, guck wie locker unsere Gemeinde ist.  Ist aber die tolle Veranstaltung rum, verlangt man  wieder von ihm, jetzt kleide dich mal anständig oder jetzt mach mal dies. Ich denke ihr wisst was ich meine. 

In dieser Haltung wird das Reich Gottes nicht so attraktiv. Und deshalb müssen wir das eine vom anderen unterscheiden.  Das eine ist das Menschenwerk, das eine ist die Religion. Das andere ist Jesus. Und Jesus sagt hier in zwei Gleichnissen das das Reich Gottes ein Gewinn für den Menschen ist  welcher sich durch die Lebensbereiche der Sicherheit zieht und man mehr haben wird, als man bis dato hatte. 

Das Reich Gottes gleicht diesem Aha-Erlebnis, dieser Verwunderung, wow was hab ich hier gefunden. Es gleicht diesem etwas Besonderes. Es gleicht dem das es heißt das Reich Gottes ist es wert zu vertrauen dass wir gut ankommen. Finanzielle Sicherheit durch den heiligen Geist ist ganz was anderes.

Innere Sicherheit des Seins, der Identität Kraft heraus aus dem heiligen Geist in der Erkenntnis der Wahrheit dessen wer und was wir nun durch Jesus Christus geworden sind. Nämlich Kinder Gottes.  Diese Identität hat viel mehr Kraft, als von irgendwelchen Leuten die in ihrer Launenhaftigkeit dir sagen jetzt bist du toll, jetzt bist du ein Arsch.

Das Reich Gottes gleicht einem Schatz. Und das ist das was ich hochhalten möchte. Ich möchte das Reich Gottes gegenüberstellen zwischen all dem was wir als moralisches Rahmenwerk definieren, welches uns nicht die innere Freiheit gibt, Leben zu können. Natürlich ist das kein Freibrief für Sünde.

Aber es ist glaub ich ein Händereichen von Gott der uns in diesen kleinen Versen sagen möchte, egal was ist, ob du mit schmutzigen Händen arbeitest oder ob du deinen Rucksack voll irgendwelcher Sachen hast, die du verhökern möchtest. Egal was ist, das Reich Gottes ist dir ein Schatz. Du wirst mehr aus dem Reich Gottes bekommen können und mehr drin sehen können,  mehr drin halten können, als das du das im Moment vielleicht glauben magst.

Das Reich Gottes ist es wert, sich darauf einzulassen, nach vorne zu schauen, anfangen zu glauben. Gott zu lieben. Das sind Dinge die es wert sind. Der Unwert an der Geschichte ist wenn sich eine Form der Religiosität einreiht, die höher ist als die Meinung Jesu.

Wenn irgendjemand der Meinung ist, das man Sonntags absolut nicht arbeiten darf, denn Gott hat am siebten Tag geruht, dann wird es schwierig, denn der eigentliche Sabbat ist der Samstag zum einen und zum anderen ist Jesus am Sabbat mit seinen Jüngern losgegangen und die Pharisäer haben genau das gleiche gesagt und Jesus sagte der Mensch ist nicht um des Sabbat Willen geschaffen sondern der Sabbat um des Menschen Willen.

Auf Jesus zu hören und auf Jesus zu schauen, das hat die Jünger jetzt nicht berechtigt am Sabbat ein Haus zu bauen oder ein Boot zu bauen oder den Sabbat komplett zu ignorieren. Aber diese Situation wo der Hunger sehr stark war und sie dann ein paar Ähren zwischen den Fingern gerieben haben um die Kerne da raus zu essen das war in diesem Fall in Ordnung gewesen.

Ähnliches hat auch König David hinter sich.  Er hat mit seinen Soldaten die Schaubrote gegessen, als die Jungs in der Schlacht nichts mehr zu futtern hatten. Es ist normalerweise etwas was nur den Priestern vorbehalten gewesen ist, nämlich den Leviten. Und das hat König David getan. Und er ist nicht von einem Blitz erschlagen worden. D.h. nicht das er nun das Gebot der Leviten ignorieren konnte in jeglicher Art und Weise und in jeglicher Form. Aber in dieser Situation war es eine gegebene Notwendigkeit wo Gott etwas größer ist als der Legalismus der Religiosität.

Es ist nicht so, dass wenn ein Fehltritt kommt, du aus dem Buch des Lebens gestrichen wirst.  Und wenn du dann 20 christliche Klimmzüge gemacht hast, fasten, beten, fasten, beten dann steht dein Name wieder drin. So ist es nicht. Es ist wie eine Namensänderung. Ich unterschreibe mit einem neuen Namen.

Gottes Reich hat einen hohen Wert, seine Liebe für uns Menschen ist merkwürdigerweise sehr groß. Sein Wille, und das muss man sich vor Augen führen, sein Wille mit uns zu leben, an unserem Leben teilzuhaben. In der Art und Weise wie Gott dich geschaffen hat, mit den Möglichkeiten die dir gegeben sind möchte er dein Leben mit dir Leben.

Wir sind hier nicht irgendwie in einer sozialistischen Diktatur. Alle gleiche Frisur, alle gleiches Aussehen. Alle dieselben Gaben. Dann ist  das ganze Evangelium, die Bekehrung und Erlösung, Wort Gottes scheinbar nur für den Schlag Menschen zugänglich, die in ähnlicher Weise in das System hineinpassen. So ist das nicht.

Gott ist nicht überfordert von der Vielfältigkeit der Charaktere. Die einen haben an ihrem Leib ein paar Graffitis, die anderen räuchern regelmäßig den Leib ein. Das ist jetzt nicht so, dass der Heilige Geist das nicht kennt, er ist auch nicht damit überfordert.

Der eine ist mehr der Anzugtyp, der andere ehr nicht. Der Heilige Geist ist nicht überfordert. Gott ist auch nicht überfordert, weil er Milliarden von Menschen hat und jeden hundert Prozent Aufmerksamkeit widmen kann.  Multitasking vom Feinsten.  Wie groß ist Gott, das er dir hundertprozentige Aufmerksamkeit  zukommen lassen kann und mir auch im selben Moment.

Das Reich Gottes bietet so viel auf. Erachte das Reich Gottes als einen Schatz. Wenn du das tust, wird das Leben latent freier und besser werden. Es ist ein Gewinn. Man muss unterscheiden was vom Menschen kommt und was von Gott kommt. Beides kann miteinander übereinstimmen. Und genauso wie es übereinstimmen kann, kann es auch danebenliegen. Aber das findet jeder in seiner persönlichen Beziehung zu Jesus heraus. Wir  helfen einander, wir unterstützen einander dass wir diesen Weg gehen, finden und sehen.

Aber eines ist sicher Gott ist mit dir. Weil er will. Weil er dein Lieben mit dir leben will.

AMEN

www.dieNordlichtinsel-Gemeinde.com

 

Predigt der Nordlichtlichtinsel-Gemeinde
gesendet über Gemeindesaal
Was Gott uns Gutes tat
gepredigt am 28.Juli 2013
Prediger: derLöwe

 

Lassen Sie eine Antwort

Powered by: truthengaged
   
© derLöwe - dieNordlichtinsel.com