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Aus den meisten Wünschen oder Träumen die man so hat, ist irgendwie nie etwas Wirkliches geworden. Man wollte vielleicht Busfahrer werden, oder Arzt, oder Tierarzt, oder Astronaut und hat dann leider seinen Lebensweg dort nicht beschreiten können. Und das ist natürlich manches Mal etwas frustrierend, dass man nicht so genau weiß was die Zukunft bringt. Bringt die Zukunft Gutes, bringt sie Schlechtes? Was ist mit Bestimmung, was ist mit Berufung? Und in dieser Haltung, die Träume. Man wird dann Christ und erhofft sich dann dass man eine Berufung von Gott erhält und dieser Berufung möchte man natürlich gerecht werden. Es gibt meistens nur ein kleines Problem, und zwar ist das kleine Problem oftmals in uns selbst.
Duration:20 min 25 s

Predigt der Nordlichtlichtinsel-Gemeinde
gesendet über
Gemeindesaal
Vertrauen auf Gott und Jüngerschaft
gepredigt am 06.Oktober 2013
Prediger: derLöwe

Vertrauen auf Gott und Jüngerschaft

 

Was manchmal so das Leben plagt, man weiß es nicht. Manchmal plagen einen Gedanken, manchmal plagen einen Sehnsüchte und manchmal plagen einen auch Wünsche. Aus den meisten Wünschen oder Träumen die man so hat, ist irgendwie nie etwas Wirkliches geworden.

Man wollte vielleicht Busfahrer werden, oder Arzt, oder Tierarzt, oder Astronaut und hat dann leider seinen Lebensweg dort nicht beschreiten können. Und das ist natürlich manches Mal etwas frustrierend, dass man nicht so genau weiß was die Zukunft bringt. Bringt die Zukunft Gutes, bringt sie Schlechtes? Was ist mit Bestimmung, was ist mit Berufung?

Und in dieser Haltung, die Träume. Man wird dann Christ und erhofft sich dann dass man eine Berufung von Gott erhält und dieser Berufung möchte man natürlich gerecht werden. Es gibt meistens nur ein kleines Problem, und zwar ist das kleine Problem oftmals in uns selbst.

Eine Berufung anzutreten und in einer Berufung zu wandeln, bedeutet dass man erst einmal den Charakter braucht um in die Bestimmung und in die Berufung rein zu kommen. Das bedeutet Arbeit. Arbeit an sich selbst.

Als Jesus die Fischer berufen hatte ihm zur Nachfolge, da waren sie weder theologisch bewandert, noch hatten sie das Neue Testament gelesen noch sonst irgendetwas. Sondern es waren einfache Menschen in denen Jesus etwas erkannt hatte und sie dann zu seinen Aposteln erwählte.

Ca. drei Jahre lang sind die Jünger mit Jesus gegangen und haben dann dort Lehre empfangen. Sehr viel Lehre empfangen, manches was sie selbst so nicht verarbeiten konnten aber später verstanden haben.

Die Wiederauferstehung der Toten z.B. In diesen drei Jahren in denen die Jünger mit Jesus unterwegs waren, haben sie viel gelernt. Er ist eben nicht der Befreier Israels geworden der Israel aus der Knute der Römer herausgezogen hat. Das war nicht der Fall.

Heute ist das Thema Jüngerschaft ein Thema mit dem man sich nicht so gerne auseinandersetzt. Ein Thema in dem es darum geht etwas zu tun, etwas zu leisten. Ich glaube dass viele ganz gerne hätten das sie so ihr Leben leben, und Gott eigentlich alles was sie tun wollen abzusegnen hat. Und darüber hinaus möchten sie ein hohes Charisma und eine hohe Fähigkeit Dinge zu tun, das die Anderen sehen, der oder die hat etwas zu sagen. Sehr wichtig, etwas zu sagen haben.

Etwas zu sagen haben bedeutet auch dass man mal auf Wiederstand stößt. So wie man z.B. auf Wiederstand stößt wenn diverse Regeln für manche Leute nicht gelten, oder debattiert wird, Worte umgedreht werden usw. Oder das die Apostel sich rechtfertigen mussten vor den Gerichten wo sie dann sagen sollten, wem sollen wir eigentlich gehorchen? Sollen wir Gott oder den Menschen gehorchen? Natürlich Gott. Das haben die dann auch eingesehen, fanden das aber nicht sonderlich lustig. Weil dieser Jesus den Juden doch ein wenig der Garaus gemacht hatte.

Was hat Jesus über die gesagt? Otternbrut, jemanden als Schlange zu bezeichnen war damals schon so wenig nett wie es heute nett ist.

Doch was ist nun Bestimmung und Berufung? Wenn wir auf die Berufenen und auf die Bestimmten in der Bibel schauen, dann haben wir hier Menschen die oftmals nicht weniger als alles für Jesus hingegeben haben. Es sind Menschen deren Lebensmittelpunkt sich gewandelt hat.

Nämlich der Lebensmittelpunkt hieß Jesus Christus, das Evangelium, die Wiederauferstehung von den Toten, die Kreuzigung etc. Sie haben sich daraus eine Lebensaufgabe gemacht, die Aufgabe für das Gottesreich zu arbeiten.

Das bedeutet, sie haben  mit Glaubensgeschwistern zusammen verschiedene Dienste ausgeübt und das nicht als Arbeit betrachtet sondern es ist Kern ihres Lebens geworden.

Ähnlich wenn man eine feste Beziehung eingeht, dann ist das Kern des Lebens geworden, man muss nicht mehr nur an einen denken sondern an zwei. Oder auch an drei oder mehr, weil Kinder da sind.

Und genauso ist scheinbar der Lebenswandel der Apostel gewesen, das sie gesagt haben, wir haben einen anderen Grund. Das Alte ist vorbei, etwas Neues ist geworden und der Lebensmittelpunkt bin nicht mehr ich.

2.Korinther 5 Vers 17

Daher, wenn jemand in Christo ist, da ist eine neue Schöpfung; das Alte ist vergangen, siehe, alles ist neu geworden.

 

Das ist so eine Geschichte die heute gar nicht so beliebt ist, insbesondere weil viele existentielle Ängste einen schüren. Z.B. kann Gott mich versorgen wenn ich in den Dienst gehe? Geht’s in die Hose dann war es halt nicht von Gott, könnte man meinen. Klappt es, war es von Gott, könnte man meinen.

Der Lebensmittelpunkt des Menschen ist der wichtigste Punkt des Menschen. Wenn irgendjemand sich selber als Lebensmittelpunkt hat, dann dürfte das wahrscheinlich irgendwann langweilig werden, aber es ist ein Punkt. Und man muss sich vielleicht fragen, welche Punkte habe ich?

Wie bedeutsam ist das Evangelium, wie bedeutsam ist die Gemeinschaft der Heiligen? Wie bedeutsam ist die Lehre vom Hand auflegen? Wie bedeutsam ist das Kreuz? Wie bedeutsam ist das Studium der Bibel? Wie bedeutsam ist es dass 5.Evangelium zu leben?

Was ist bedeutender? Es hat alles mit Aktion zu tun und es hat alles mit Handlungen zu tun. Eigentlich ist der Mensch dazu geschaffen worden, zu handeln, zu arbeiten, zu tun und zu machen. Dazu ist der Mensch eigentlich geschaffen worden.

Nur das gesellschaftliche Zerrbild, du musst den und den Erfolg haben, du musst Minimum das und das haben. Dann brauchst du den Abschluss für das, und dies und so und so. was da nicht so alles hinten dran hängt, das aus der Möglichkeit eine Tätigkeit, eine Pflichtkür geworden ist wo man eben nicht mal zur Ruhe kommen kann und das tun was einem wohlgefällt. Mal eine Runde Computer spielen, mal eine Runde joggen gehen.

Mit Beginn dieser Leistungsdrucks Gesellschaft ist natürlich alles Arbeit was irgendwie mit einem persönlich, was man mag und was man nicht mag, zu tun hat. Das ist also eine Minuszeit zu der Zeit die wir verbringen müssen.

Wir müssen Bibellesen. Nein, wir müssen nicht Bibellesen, hängt es dann bei dem Frommen im Hinterkopf, wir dürfen Bibellesen. Wenn du Bibel liest dann geht es dir besser, wenn nicht dann eben nicht. Also ist da ja schon so ein gewisser Zugzwang.

Aber was haben wir eigentlich getan als wir Jesus unser Leben gegeben haben? Was hat das bedeutet? Bedeutet das, Herr ich geh meine Wege, segne bitte alles was ich für gut, vernünftig und richtig halte? Egal ob deine Weisheit größer ist. Herr, tue mir nach meinem Wohlgefallen und sei froh dass ich in deinem Bereich bin? Ich gehe den anderen solange auf die Nerven bis sie mich in den Gottstatus erheben?

Was wollen wir von Gott? Was will Gott von uns? Die große Bestimmung über die wir Anerkennung bekommen indem wir im Licht stehen macht uns zu etwas Besserem als bei anderen. Dieser Gedanke hängt bei manchen noch drin, dass die welche etwas zu sagen haben auf einem anderen Posten stehen.

Nämlich auf dem Posten, der darf angegriffen werden, hat man jetzt so schön bei den Bundestagswahlen gesehen. Da waren dann Steinbrück, Frau Merkel und wie sie alle heißen; und dann wurden die von allen angegriffen und angeplackt und blöd gelabert. Das ist irgendwie so ein bisschen in, um damit zu demonstrieren, ich unterwerfe mich nicht.

Na ja, ich sag mal so, dann sollen die Leute auswandern. Wenn sie mit dem deutschen Rechtssystem so wenig konkludent gehen und sie der Meinung sind, man darf sich über die Obrigkeit den ganzen Tag das Maul zerreißen und gegen Gesetze verstoßen, dann sind sie im falschen Land, funktioniert nicht in Deutschland.

Und es ist auch nicht cool, weil, wenn ich Leuten zuhöre wie sie über andere reden die mehr wert sind als ich, dann kann ich mir vorstellen wie sie über mich reden wenn ich nicht dabei bin. Und das schafft Misstrauen. Man kann sich natürlich so asozial verhalten dass dem anderen keine Möglichkeit bleibt als sich zu schützen, das gibt es auch. Aber vom Prinzip her.

Die Differenzierung des weltlichen Leben vom Glaubensleben. Mit der Lebensübergabe an Jesus Christus haben wir keinen Zeitarbeitsvertrag unterschrieben, sondern wir haben eine Lebensübergabe unterzeichnet. Und haben damit bekannt, Christus ist der Herr, und seine Strukturen und seine Ordnungen sind für mich bindend.

Für König David war es so sehr bindend, dass er seinem Todfeind nicht den Speer in den Hals trieb als er die Gelegenheit dazu hatte. Er hat gesagt, das ist der Gesalbte des Herrn, solange ihn Gott berufen hat. Und an den hab ich nicht meine Hand zu legen.

1.Samuel 24 Vers 7

und er sprach zu seinen Männern: Jehova lasse es fern von mir sein, dass ich so etwas an meinem Herrn, dem Gesalbten Jehovas, tun sollte, meine Hand gegen ihn auszustrecken! Denn er ist der Gesalbte Jehovas.

Die gute deutsche Kultur die freut sich nicht dass irgendjemand die Verantwortung trägt. Sondern sie sagt, der Idiot, da können wir jetzt reinballern, mal gucken wann er fällt, mal gucken wie lange er stehen bleibt. Guck mal, bei dem Bisschen ist er gefallen.

Der Pastor predigt etwas was mir nicht passt, gründen wir doch eine eigene Gemeinde. Und dann wächst die Gemeinde nicht, weil der Segen des Herrn außen vor geblieben ist, dann sagt man, die andere Gemeinde verflucht uns.

Das Glaubensleben von sogenannten privaten Leben zu unterscheiden ist in der Bibel kein vorgeschlagenes Konzept. Sondern die Menschen in der Bibel, die von Gott berufen waren, haben nicht weniger als alles gegeben.

Nehmen wir Jeremia, der weinende Prophet. Mit siebzehn Jahren berufen, daher auch seine Frage, zu Recht an Gott, sag mal, bin ich nicht ein bisschen jung um für Israel der Prophet zu sein? und Gott sagte zu ihm die Worte: Sag nicht dass du zu jung bist wenn ich dich berufe.

Jeremia 1 Verse 6+7

Und ich sprach: Ach, Herr, Jehova! Siehe, ich weiß nicht zu reden, denn ich bin jung. Da sprach Jehova zu mir: Sage nicht: Ich bin jung; denn zu allen, wohin ich dich senden werde, sollst du gehen, und alles, was ich dir gebieten werde, sollst du reden.

Ach, im Übrigen, eine Frau darfst du auch nicht haben, das darfst du nicht haben, das darfst du nicht haben, das darfst du nicht haben, das nicht, das nicht, das nicht, eine ganze Palette  an Dingen die er nicht haben durfte. Aber wenigstens ist ihm ein Schreiber zugebilligt worden, so dass er nicht ganz alleine auf der Welt war.

Und er war am Ende, er war völlig fertig, er sagte, nie wieder werde ich das Wort des Herrn sprechen. Aber das Feuer des Herrn kam in ihn und drückte die Worte heraus.

Jeremia 20 Vers 9

Und spreche ich: Ich will ihn nicht mehr erwähnen, noch in seinem Namen reden, so ist es in meinem Herzen wie brennendes Feuer; eingeschlossen in meinen Gebeinen; und ich werde müde, es auszuhalten, und vermag es nicht.

Wir hören viel und sagen viel über den freien Willen. Wenn man ein Haustier hat so hat dieses Haustier auch seinen freien Willen. Die Katze denkt sie ist Königin des Hauses, die Menschen ihre Bediensteten und sie hat keinen Herrn über sich. So denkt zumeist der nichtgläubige Mensch. Er ist selber Herr über sein Leben, alles was kommt ist selbstverständlich.

Irgendwann kommt es, wie auch immer, jedes Mal ein neues Wunder, dass die Katze sich bekehrt. Eine neue Natur erhält, nämlich die Natur, verzeiht mir diesen hinkenden Vergleich, sie bekommt eine Hundenatur.

Der Hund frisst etwas mehr, ist stärker und weiß dass er einen Herrn über sich hat, normalerweise. Er hört auf den Herrn, und geht nicht davon aus dass der Herr Böses mit ihm vorhat. Die ganze Gesinnung hat sich verändert.

Bei der Katze ist es dann irgendwann lustig, wenn man sie irgendwann, weil sie so doof ist, in eine Kiste packt und im Tierheim abliefert. Da kann sie protestieren wie sie will, machen was sie will, es gibt dennoch über jeden Menschen einen Herrn. Ob man will oder nicht, ob man sich dessen bewusst ist oder nicht.

Wenn es nicht Gott ist dann ist es halt Luzifer, irgendeiner ist es. Luzifer hat natürlich ein großes Interesse daran dass die Menschheit nicht so läuft und funktioniert wie sie laufen und funktionieren könnte in der Kraft des Heiligen Geistes.

Gott ist stärker, stärker als Luzifer. Der Christ ist stärker und viel stärker als er denkt. Gottes Wort in diese Welt zu bringen, Menschen erretten, die frohe Botschaft bringen, das ist ein Vorrecht. Gott ist mehr als nur eine Segnungsmaschine die gefälligst das zu segnen hat was ich glaube was gut ist.

Er ist die Oberweisheit, er weiß wie es wirklich am allerbesten geht.  Und aus meiner persönlichen Erfahrung heraus, kann ich abschließend nur eines sagen: Ja, Gott ist gut und man kann ihm vertrauen, fang an.

AMEN

 

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gepredigt am 06. Oktober 2013
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