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So, Sep 22, 2013

Nicht ohne Identifikation

Recorded Es gibt einen Brief der sehr speziell ist. Und diesen ganz speziellen Brief den dürften die meisten wenigstens namentlich kennen. Es handelt sich um den Brief an die Korinther. In dem Brief an die Korinther gibt es eine Petze. Chloe genannt. Chloe hat die Gemeinde verpfiffen .Chloe hat die Gemeinde insofern verpfiffen dass sie dem Paulus mitgeteilt hat das in der Gemeinde viel Unruhe, v viel Spaltung und viel, viel unnötiger Ballast ist. with No23 Recorder
Duration:29 min 28 s

Predigt der Nordlichtlichtinsel-Gemeinde
gesendet über Gemeindesaal
Nicht ohne Identifikation
gepredigt am 22. September 2013
Prediger: derLöwe

Nicht ohne Identifikation

 

Es gibt einen Brief der sehr speziell ist. Und diesen ganz speziellen Brief den dürften die meisten wenigstens namentlich kennen. Es handelt sich um den Brief an die Korinther. In dem Brief an die Korinther gibt es eine Petze. Chloe genannt. Chloe hat die Gemeinde verpfiffen .Chloe hat die Gemeinde insofern verpfiffen dass sie dem Paulus mitgeteilt hat das in der Gemeinde viel Unruhe, viel Spaltung und viel, viel unnötiger Ballast ist.

Paulus sah sich im Zuge dessen berufen der Gemeinde einen Brief zu schreiben in dem er verschiedenen Themen aufgegriffen hat, Unzucht, Inzest, Spaltungen und so vieles mehr. Aber dafür ist der Korintherbrief ja alleine nicht bekannt, sondern er ist auch bekannt für die Ode an die Liebe, das Hohelied der Liebe. Das kennen die meisten. 

Aber es gibt noch etwas sehr viel interessanteres, ich weiß nicht ob es wirklich interessanter ist, aber auf jeden Fall ist es etwas sehr, sehr geniales. In diesem Genialen geht es um Meinungen.

 

1.Korinther 1 Verse 10 - 12

Ich ermahne euch aber, liebe Brüder, durch den Namen unseres HERRN Jesu Christi; dass ihr all zumal einerlei Rede führet und lasset nicht Spaltungen unter euch sein, sondern haltet fest aneinander in einem Sinn und in einerlei Meinung.Denn mir ist vorkommen, liebe Brüder, durch die aus Chloes Gesinde von euch, dass Zank unter euch sei.Ich sage aber davon, dass unter euch einer spricht: Ich bin paulisch; der andere: Ich bin apollisch; der dritte: Ich bin kephisch; der vierte: Ich bin christisch.

Sehr interessant, was hören wir denn daraus? Das Sinnen und Trachten des Menschen. Wo haben wir schon einmal vom Sinnen und Trachten des Menschen gehört? Richtig, bei Noah. Und Gott sah dass das Sinnen und Trachten der Menschheit nur böse war. Ausgehend der Kainischen Stadt (Stadt des Kain).

Eine Meinung, jetzt wird es schwierig, eine Meinung, wie will man das realisieren? Eine Meinung, eine Stimme, keine Spaltung. Dabei ist Spaltung doch so was schönes. Was an Spaltung so schön ist? Na ja, der welcher spaltet der hat doch Recht. Und der welcher sich nicht spalten lässt hat ja – auch Recht.

Was auf dem Altar des Recht Habens so alles geopfert wird ist schon erstaunlich. Gemeinden, Freundschaften, Glaubensindizien, Glaubensbeweise, Kirchen, Doktrinen und so vieles Weitere mehr. Alles auf dem Altar ich-habe-Recht.

Das ist ja meistens der Punkt wenn man miteinander streitet. Man sich streitet sich ja eigentlich weil man Recht hat, oder? Das ist in den meisten Dingen nun mal so drin.

Also wenn wir eine Gemeinschaft haben, wie jetzt in Korinth, die vollgestopft ist mit Widrigkeiten und Problemen des Alltags in einer Art und Weise in der Paulus sich darüber echauffiert und sagt, das was bei euch funktioniert das funktioniert nicht einmal unter den Heiden. Da ist der Sohn, der schläft mit seiner Stiefmutter.

Dann muss man sich fragen, die eine Stimme, der eine Sinn und die eine Meinung. Um so ein Ziel zu haben braucht man Identifikation.

Ich gebe mal ein Beispiel: In den traditionellen Kampfkünsten existiert ein Kampfsport der eigentlich schon eher eine Kunst ist. Es ist eine Kampfkunst deren traditionelle Lehre, nicht die moderne, die traditionelle Lehre Ninjutsu ist, und sie ist in Europa verboten.

Wenn man sich in eine solche Ausbildung begibt, dann ist so die Frage nach der Identifikation eine ganz wichtige Frage. Wenn ich mich als ein Teil des Ganzen trainieren lasse und an das Ursächliche komme und an die Werte die propagiert werden, an die Kräfte deren man sich bedient, dann bin ich einer von den anderen Kämpfern.

Das heißt, es gibt dort eine Ideologie, es gibt eine gewisse Moralvorstellung und eine recht hohe ethische Vorstellung. Ich kann nur ein Teil dieser Kämpfer werden wenn ich deren Ideologie teile. Damit ist nicht gemeint dass wir dasselbe Gericht mögen, das wir dieselbe Lieblingsfarbe haben, das wir denselben Frauentyp haben usw. das ist damit einfach nicht gemeint.

Um in solch einer Ausbildung auch noch seinen Dan zu erwirken teilt man die Ideologie. Man ist sich darüber einig, man hat eine Meinung darüber. Und diese Meinung gründet sich in der Identifikation.

Genau das war auch das Problem bei den Korinthern, dort ist es eine Sache der Identifikation gewesen. Und das schreibt Paulus ja auch sehr deutlich, indem er sagt, die einen sagen ich gehöre zu Paulus, die anderen sagen ich gehöre zu Appollus und der dritte sagt ich gehöre zu Kephas und die vierten sagen ich gehöre zu Christus.

Mit Recht sagt er dann folgendes, ist Paulus am Kreuz gestorben für die Menschheit? Ich meine das wäre Jesus gewesen. Und dann sagt er noch, ich bin ja froh dass ich unter euch keinen getauft habe außer die beide. Ach ja, die anderen waren es ja auch noch, aber von mehr weiß ich jetzt Gott sei Dank auch nicht mehr. Nicht das die noch sagen würden ihr seit auf meinen (Paulus) Namen getauft worden.

Wenn jemand in der Disziplin des traditionellen Ninjutsus unterrichtet wird, dann braucht er einen gewissen “Killerinstinkt“ wenn er den nicht hat, kann er diesen Weg nicht wählen und er wird diesen Weg nicht gehen können. Wenn er ein recht unzügelhaftes, emotionsgetriebenes Leben hat, ist er ebenfalls nicht tauglich für diesen Weg. Wenn er nicht bereit ist zu lernen und zu studieren, Toxine zu mischen usw. ist ebenfalls nicht fähig diesen Weg zu gehen.

Es würde folgendes passieren, jemand der einen solchen Weg beschreiten möchte, sich einer Gruppierung anschließt aber diesen Weg nicht teilen möchte, diese Gesinnung nicht teilen möchte, dann wird er versuchen dass was dort ist ein wenig zu liberalisieren.

Ist ein Ninjutsukämpfer nicht einer der mehr auf die Tradition behaftet ist als auf das lernen der praktischen Künste? Und dann wird er vielleicht noch zwei oder drei mitziehen und dann werden die dann ihre eigene traditionell, moderne, liberale Ninjutsuschule aufmachen. Die dann ein wenig abweicht von der eigentlichen Norm, weil sie etwas liberaler ist.

Aus dieser Gruppierung kommen dann wieder welche die es wieder besser wissen und wieder sagen, pass mal auf, so und so, das ist es doch eigentlich. Also diese und jene Liberalität, also dass muss ja nicht so eng sehen. Und aus diesem – nicht so eng sehen – wird etwas was den Namen trägt, aber mit dem eigentlichen überhaupt nichts zu tun hat.

Ähnlich wie der Begriff vom Christen heute. Der Begriff – Christ heute – ist keine Sachaussage, sondern sie ist ein Synonym für einen Menschen der gewisse ethische Grundsätze in seinem Leben hat. Also z.B. ich habe noch keine Bank ausgeraubt, ich hab noch niemanden getötet, ermordet hab ich auch noch niemanden, deswegen bin ich Christ, also eigentlich ein Mensch für gut.

Das ist nicht die Eintrittskarte die damals die Leute in Antiochia zu hören bekamen, als man sie das erste mal Christen nannte, nämlich beleidigend, kleine Christusse. Angelehnt an Jesus Christus. Und den Weg zu gehen, eine Meinung und eine Gesinnung zu haben, das bedeutet dass die Identifikation eine ganz klare Hausnummer ist.

Die Identifikation mit dem von Anbeginn an existierenden Jesus Christus. Dem Jesus der auf die Erde kam als Kind, schuldlos und sündlos gelebt hat. Sogar von der Erbsünde abgeschnitten war, deswegen die Jungfrauengeburt. Der ans Kreuz genagelt wurde, gestorben ist, drei Tage später wieder auferstanden ist, vierzig Tage später in den Himmel aufgefahren ist, vor über fünfhundert Zeugen.

An diesen Christus und Jesus glauben wir. Das ist so der Grundsatz den viele,nicht alle, aber viele tragen. Aber wenn ich in einer Gemeinschaft bin, wenn ich in eine Gemeinde gehe, dann gibt es zwei Möglichkeiten, ich akzeptiere, bin überzeugt davon und werde ein Teil des Ganzen oder ich gehe.

Die eine Gemeinde handhabt es so dass sie an das Sakrament der Eucharistie glauben. Sie glauben dass das Abendmahl tatsächlich zum Fleisch und zum Blut Jesu verwandelt wird. Das ist ein Glaubensakt den ich nicht teile, ich teile die Metapher, ich teile dass es ein Gedenken an ist welches in der Symbolik mit Brot und Wein gefeiert wird.

Und den Korinthern sein Dank, ist das dann alles etwas runter reduziert worden auf ein Stückchen Brot und auf ein Schlückchen Wein, da ihr Fress- und Saufgelage welches sie im Andenken an den Herrn Jesus Christus natürlich etwas überzogen hatten. Die einen hatten viel zu futtern gehabt, die anderen hatten nichts; und dann wurde gemeinsam des Herrn gedacht, die Armen haben gehungert und die Fetten haben sich satt gegessen.

Das gab Paulus sicherlich etwas zu fragen, er sagte, sagt mal Leute habt ihr sie noch alle? Ist das im Sinne des Herrn? Ist das im Gedenken des Herrn? Das ihr euch vollfresst, den Armen nichts gebt und denen vielleicht auch noch sagt: Gott segne dich.

Ist das im Sinne des Herrn? Wenn du zwei Mäntel hast gib einen ab, kennen wir doch irgend woher. Ist das im Sinne des Herrn? Nein, das ist nicht im Sinne des Herrn. Man könnte meinen das die nachfolgenden Bestimmungen recht deutsch seien, aber die Deutschen traten erst ca. 900 n.C. In Erscheinung, demnach sind wir nicht daran schuld, obwohl es sehr nach uns klingt dass man dann Sachen reinbringt wie ein Schlückchen Wein und ein Bisselchen Brot, damit sind sie alle bedient. Das hat Ordnung, das hat Disziplin, jeder bekommt was ab und jeder hat was davon. Ich glaube nicht das beim letzten Abendmahl Jesus sich hingesetzt hat und jedem einen Schluck Wein gegeben hat, oder Traubensaft, und jedem einen einzigen Happen Brot angeboten hat.

Nein, sogar noch asozialer, der eine führte zum Tunken sein angeknabbertes Brot in die Schüssel des anderen rein. Bäh, was ist das denn? Solche Tischmanieren am Tisch des Herrn, ist ja unglaublich, das kann doch nicht wahr sein.

Heute schön steril, mit Lappen nach jedem Schluck, weil Aids und Herpes und was nicht alles übertragen wird, vielleicht auch noch ein bisschen Blödheit, man weiß es ja nicht was da alles herübergekommen kann.

Wenn man in der grundsätzlichen Meinung nicht eins ist, wenn man in dem Grundsätzlichen nicht eins ist, nämlich das die Bibel Gottes offenbartes Wort ist. Wenn man sich nicht darüber einig ist dass Gott der Schöpfer des Himmels und der Erde ist. Wenn man sich nicht darüber einig ist, ist Jesus wirklich und war er und hat er und Teil der Trinität? Dann entsteht so was wie Zorres, einfach Streit. Der eine so, der andere so, da wird sich gespalten. Und eine gut gemeinte Tradition geht verloren.

Es ist eine Schande für einen traditionellen Ninjutsukämpfer wenn ein moderner Kämpfer, der einmal im Schaltjahr die Trainingshalle besucht und einen Wams hat wie nach den sieben fetten Jahren, dahin kommt und behauptet er sei ein traditioneller Ninjutsukämpfer. Da fallen dem wirkliche Kämpfer die letzten Haare vom Kopf.

Ein traditioneller Kämpfer der sucht die Gemeinschaft seines Gleichen, indem man sich durch Mut machende Worte einander bestärkt, indem man dem anderen beim Training hilft. Es gibt bestimmte Übungen die kann man nur zu zweit machen. Indem man dem anderen hilft die Knochen zu dehnen, indem man sein Futter mit jemanden teilt, wenn der andere sein Essen mal vergessen hat.

Und dann trifft man sich auch mal und macht ein Bierchen auf und dazu gibt’s ein schönes Grillgut. Man ist Teil einer Gemeinschaft. Und zwar auf Grund dessen weil man es sein möchte. Und wenn man ein solcher Kämpfer sein möchte, dann teilt man den Weg, teilt man Blut, teilt man Schweiß miteinander. Man teilt Wissen miteinander, der eine lehrt den anderen, der eine bringt dem anderen etwas bei.

Und da gibt es nur einen einzigen Meister und das ist der Judushi. Und so hat jeder dann seinen eigenen Rang, Gürtel. Der eine ist dies, der andere das, der andere ist jenes usw. und das wird sich natürlich dann erworben und geht einher mit Charakter- und Wissensschulung.

Einen solchen Schüler zu trainieren ist angenehm. Aber wenn dann da jemand ist, komm ich mal hier, komm ich mal da, och nö, und dies und das . Ist es Zeit für deinen nächsten Dan, wie sieht´s aus?

Glaubst du du willst die Geistesgabe haben? Och, ich weiß nicht, man kann sich ja auch mal irren. Natürlich kann man auch mal einen falschen Wurf machen, das ist eine ganz klare Sache.

Mein Vater wurde von einem Schüler bei der Prüfungsabnahme falsch geworfen worden, er konnte sich nicht mehr abfangen. Weil er einfach recht ungünstig geworfen wurde, von einem Schüler, wohl gemerkt, und mein Vater war dieser Zeit Kämpfer des zweiten Dans. Er ist dann so unglücklich auf seinem Knie gelandet, dass das komplette Knie zertrümmert wurde. Das war das Ende vom Lied.

Damit war seine Kampfkarriere beendet. Es war das Ende seines aktiven Kampflebens, aber nicht seines theoretischen. Er ist in seinem Herzen immer ein Kämpfer geblieben. Das was er in der Ausbildung gelernt hat, das hat Einfluss genommen auf sein ganzes Leben. Die Disziplin und die Ordnung hat Einzug gehalten in sein Leben, was er mir beibrachte, was vom Vater zum Sohn weitergegeben wird das bleibt haften.

Das ging halt noch, aber eben auf dieser großen Ebene nicht. Dafür hat er sich für seinen besten freund gefreut, sein Freund ist Vizeeuropameister im Budojo geworden. Aber ohne die Identifikation und dem Wunsch ein Teil des Ganzen zu sein, ebenfalls ein solcher Kämpfer zu werden, ohne diesen Wunsch, ohne diese Identifikation läuft nichts.

Wenn irgendeiner dann dahin kommt und nicht am Training teilnimmt, sonder sich nur an den Rand setzt und die Leute zum Diskutieren vom Training abhalten will, über ganz andere Sachen sprechen möchte dass schafft keine Einheit.

Und wenn irgendjemand dahin kommt, aber viel lieber Volleyball spielen möchte und versucht jetzt den ganzen Verein auf Volleyball umzumünzen, das geht in die Hose.

Und in ähnlicher Weise sehe ich das auch was Paulus hier gesagt hat, mit der Spaltung die gegründet ist in letztendlich mangelnder Identität. Wo dann gesagt wird, ihr sagt ich gehöre zu Appollus, der andere sagt ich gehöre zu Paulus, der dritte sagt ich gehöre zu Kephas, der vierte sagt ich gehöre zu Christus.

Aber das Fundament ist eines. Paulus fragt, wurde denn Paulus für euch gekreuzigt? Oder seid ihr auf den Namen Paulus getauft? Ich danke Gott das ich niemanden unter euch getauft habe, außer Crispus und Gajus. Damit niemand sagen kann ihr wäret auf meinem Namen getauft worden.

1.Korinther 10 Verse 13 - 15

Wie? ist Christus nun zertrennt? Ist denn Paulus für euch gekreuzigt, oder seid ihr auf des Paulus Namen getauft?Ich danke Gott, dass ich niemand unter euch getauft habe außer Crispus und Gajus,dass nicht jemand sagen möge, ich hätte auf meinen Namen getauft.

Paulus sagt, Christus hat mich entsandt nicht zu taufen sondern das Evangelium zu predigen, was ihn aber nicht davon abgehalten hat auch zu taufen.

Also zu sagen, ich habe nicht die Geistesgabe mich aktiv in die Gemeinde einzubringen, oder so was, das passt nicht. Paulus sagt hier dass er nicht den Auftrag erhalten hat Leute zu taufen, sondern das Evangelium zu bringen. Das hat ihn aber nicht davon abgehalten genau das zu tun was wir im Matthäusevangelium lesen.

Matthäus 28 Vers 19

Darum gehet hin und lehret alle Völker und taufet sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes!

Ohne Identifikation, ohne Einheit funktioniert gar nichts. Wer nicht will, der sollte konsequent genug sein sich zu suchen was er will. Ich für meinen Teil könnte mich auf Grund meines mangelnden Glaubens an die Eucharistie dem katholischen Glauben als solches so zuwenden.

Das wäre nicht fair den Leuten gegenüber die wirklich daran glauben , ich müsste denen vortäuschen dass ich auch daran glaube. Bei mir wäre das immer so ein unbefriedigender Gedanke, da würde ich keine Harmonie reinkriegen. Also habe ich da einfach schlichtweg nichts zu suchen. Mal eine Messe besuchen, sicherlich, da kräht kein Hahn nach. Aber jeden Sonntag und dann irgendwann einmal Teil des Ganzen, der Familie Gottes in dieser Kirchengemeinde zu werden? Nicht wirklich.

Und zu sagen, nö, ach nee, ich will nicht, sollen mich doch alle in Ruhe lassen, außer man bewundert mich. Wie gesagt, es gibt ein Haupt der Gemeinde, das ist Jesus Christus. So wie es in dieser Kampfschule eben einen Großmeister gibt, das ist der Shudushi. Sein Wort ist Gesetz, und wenn er dann sagt, eine gewisse Enthaltsamkeit tut ganz gut. Wir machen jetzt mal dies, machen das, machen jenes, dann läuft das so.

Und ähnlich hat Christus auch seine Anordnungen gegeben. Und insbesondere wenn eine Gruppe eins ist, eine Einheit ist, dann kriegt die so schnell nichts um geblasen. Aber jeder Funken der Uneinigkeit spaltet.

Das kann ein Feuer werden wovon keiner profitiert, außer Gott macht das Beste daraus. Aber dann zu sagen Gott hat die Spaltung gewollt, glaube ich nicht dran dass Gott Spaltung mag, aber dass er das Beste daraus macht.

Römer 8 Vers 28

Wir wissen aber, daß denen, die Gott lieben, alle Dinge zum besten dienen, die nach dem Vorsatz berufen sind.

Das ist ein Gnadengeschenk, aber dann den Reziprok zu schließen und zu sagen Gott möchte die, das, jenes usw. ich bin vergewaltigt worden und da kam sogar noch was Gutes bei raus, also war das Gottes Wille, ich tu mich schwer damit, ich glaube daran nicht.

Ohne Identifikation funktioniert erst mal gar nichts. Wer tritt in den Opelclub ein? Die welche einen Opel haben, Opel ganz toll finden, absolute Fans von Opel sind. Er teilt mit den Leuten in der Gruppierung, dem Opelclub, dieselbe Meinung, dieselbe Vorliebe – Opel – der eine mag den Kadett,der andere mag einen anderen von Opel, der eine mag ihn blau, der andere eine andere Farbe, aber prinzipiell, wir haben eine Meinung, Opel ist die beste Marke.

Und wenn das nicht geschaffen wird,und das kann nur jeder in sich selber schaffen, dann muss er seinen Weg suchen und finden. Aber nicht irgendetwas bestehendes kaputt machen, oder sabotieren, oder sonst irgendetwas, wenn man nicht bekommt was man will.

 

AMEN

www.dieNordlichtinsel-Gemeinde.com

 

Predigt der Nordlichtlichtinsel-Gemeinde
gesendet über Gemeindesaal
Nicht ohne Identifikation
gepredigt am 22. September 2013
Prediger: derLöwe

 

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