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So, Sep 08, 2013

Der Frieden Gottes

Es geht um den Frieden Gottes. Die große Frage, wie gelangen wir in den Frieden Gottes, was ist der Frieden Gottes? Woraus setzt er sich zusammen, was ist seine Substanz, was ist da so bedeutend? Was ist da so wichtig und wie komme ich an den Frieden ran? Glaube ich überhaupt dass für mich ein gewisser Friede da ist? Ist er da? Ist er nicht da? Ja, theoretisch wissen wir alles. Das heißt, dieses Wissen bringt einigen – nichts. Eigentlich überhaupt nichts, eigentlich gar nichts. Und eines der Dinge ist, dass manche denken , es bedarf eines gewissen Weges, es bedarf einer gewissen Regel, einer gewissen Norm um irgendetwas zu erhalten oder zu erlangen oder zu erreichen, aus dessen Position heraus man dann zu anderen sagen kann, schau wie ich das gemacht habe. Ich habe den Frieden Gottes und du bist noch so weit weg, ich zeig dir wie es geht.
Duration:27 min 38 s

Predigt der Nordlichtlichtinsel-Gemeinde
gesendet über Gemeindesaal
Der Frieden Gottes
gepredigt am 08. September 2013
Prediger: derLöwe

Der Frieden Gottes

In Anlehnung an Themen die wir in letzter Zeit hatten, habe ich mich mal ein bisschen reingelesen, habe mir ein paar Gedanken gemacht zu einem Thema.

Dieses Thema knüpft ein bisschen an gestern Abend an und an die Themen die wir diese Woche hatten.

Es geht um den Frieden Gottes. Die große Frage, wie gelangen wir in den Frieden Gottes, was ist der Frieden Gottes? Woraus setzt er sich zusammen, was ist seine Substanz, was ist da so bedeutend? Was ist da so wichtig und wie komme ich an den Frieden ran? Glaube ich überhaupt dass für mich ein gewisser Friede da ist?

Ist er da? Ist er nicht da? Ja, theoretisch wissen wir alles. Das heißt, dieses Wissen bringt einigen – nichts. Eigentlich überhaupt nichts, eigentlich gar nichts. Wissen macht nicht dumm, aber Wissen kann dumm machen.

Und eines der Dinge ist, dass manche denken , es bedarf eines gewissen Weges, es bedarf einer gewissen Regel, einer gewissen Norm um irgendetwas zu erhalten oder zu erlangen oder zu erreichen, aus dessen Position heraus man dann zu anderen sagen kann, schau wie ich das gemacht habe. Ich habe den Frieden Gottes und du bist noch so weit weg, ich zeig dir wie es geht.

Diese spektakuläre Haltung bringt wenig bis gar nichts, eigentlich überhaupt nichts. Außer dass man sich selbst ein Bein stellt und das ist ungesund.

Wir haben im Mitternachts Café ein bisschen über die Haltungen der Gesellschaft gesprochen, wir haben über das glauben des Glaubens gesprochen. Das bedeutet dass wir einen Focus darauf gelegt haben, wenn ich nicht glauben will, oder kann, dass mich jemand lieb hat, dann werden die Liebesbemühungen dessen der mich liebt und mir seine Liebe erweisen möchte; weil Liebe ist genauso wenig greifbar wie der Wind; dann werde ich all diese Liebeserkenntnisse und Liebesweisheiten nicht erleben.

Und das führt manche natürlich so ein ganz kleines bisschen in die Frustration. Diese Frustration  weckt dann natürlich die Frage wo bekomme ich den Frieden her der mir fehlt? Wo bekomme ich die Liebe her die mir fehlt?

Die andere Frage ist dann natürlich, kann ich überhaupt mit Liebe umgehen? Oder habe ich die irrationale Meinung, dass wenn mich jemand liebt, ich sein Chef bin? Soll er mir doch erst mal beweisen wie sehr er mich liebt. Soll mir erst mal dies beweisen, soll erst mal das, dies und jenes.

Das Interessante ist, wenn man jemanden gegenüber hat den man lieb hat, und der sagt, also wenn du mich liebst dann…  kennen wir ja.

Aber machen wir daraus mal was Ernstes. Nehmen wir mal an das ist tatsächlich genau dieser eine Punkt an dem der Andere tatsächlich dann  dauerhaft realisieren würde, seinen Wert, seine Bedeutung die er für einen anderen hat. Dann würde man das ja machen, je nachdem was es ist, aber vom Prinzip her, ihr wisst was ich meine.

Aber das Problem ist, das es nie reichen wird, niemals. Wer in der Haltung lebt und hängt, der andere muss sich mir beweisen, muss mir den Hof machen, muss mich die ganze Zeit hoffieren und sich dann wundert wenn der andere dann sagt, komm, lass stecken.

Der welcher immer wieder Beweise fordert steht dann natürlich da und sagt, wusste ich es doch schon immer, hab ich doch schon immer gewusst und gefühlt, keiner hat mich lieb. Das war alles nur dum-dum, alles nur blöd.

Ein Rauskommen aus dieser Haltung ist nur ganz schwer möglich. Das Herauskommen aus diesen Haltungen beginnt damit zu wissen wer man ist. dazu gehört auch eine gewisse Distanz zu einer gewissen Extreme. Entweder bin ich Gott oder ich bin null, und dazwischen gibt es eigentlich kaum etwas.

Und das bedeutet, wenn du an diesem Menschen irgendetwas kritisierst und sagst, das und das hast du nicht sachgemäß ausgeführt, wie du es hättest ausführen sollen. Dann steht diese Person da und sieht ihre ganze Identität und ihr ganzes Sein niedergedrückt, niedergeschlagen, in den Müll geworfen, in den Dreck gezerrt.

Und dann, wenn er sich dann wehrt, wehrt er sich genau auf dieser Basis wo er glaubt angegriffen worden zu sein. Und dann geht es los, aber du mit deinen Fehlern und dies und du und da, und hier und dies. Und was ich noch sagen wollte, gestern hast du deinen Kaffee  rechtsrum umgerührt, ich tippe du bist ein heimlicher Nazi, so siehst du aus, kurze Haare und Rechtsrumdreher, Kaffee trinkt man links rum. Irgendwas wird herangezogen, egal was, Hauptsache man kann was gegenschmettern. Und bitte schön in der Güteklasse wie man glaubt es empfangen zu haben.

Derjenige der diese eine Sache, diese Information weiter gegeben hat steht dann auf einmal vor einem Riesenberg Schutt und Asche und denkt sich, was war denn das jetzt? Hallo??? Thema Sachebene. Ja, du und deine Sachebene, du weißt ja gar nicht was Gefühle sind.

Aus diesen interpretativen Haltungen dessen was der Sender von dem Empfänger erhalten hat, was der Empfänger dann daraus macht hat nicht unbedingt immer etwas mit dem Sender zu tun.

Und diese Kernhaltungen, mache, tue, mach mich glücklich, mach mich zufrieden, gib mir was ich brauche, sei für mich da, geh mir nicht auf die Nerven und sag mir nicht was ich nicht hören möchte, das ist so eine Haltung die Streit hervorbringt, ohne das er da sein müsste.

Da werden Dinge herangezogen. Streitkultur beinhaltet unter anderem dass man sachdienlich bei einem Thema bleibt, und zwar bei dem Thema.

Das Nachpredigen, das Mitpredigen nach einem guten Thema ist genauso Müll, wenn also ein gutes Thema folgt und man dann hinterher dann noch eine Riesenwelle schiebt, damit man mit der Predigt oder dem Thema in Verbindung gebracht wird ist genauso asozial. Macht man nicht, gehört sich nicht. Man muss auch mal Zeit geben das Thema wirken zu lassen, sacken zu lassen: Das sind alles Dinge die wichtig sind. Weil dann die Konzentration auf dieses Thema nicht mehr so gegeben ist. deswegen sollte man das vermeiden, man lässt es erst mal sacken, lässt es sich setzen, damit man das für sich verarbeiten kann. Wenn man sich gleich sofort mit irgendwas beschäftigen muss, dann hat es keine Gelegenheit sich zu setzen.

Und genauso wenig setzt es sich, wenn man sich nicht einmal die Ruhe nimmt und sich die Frage erlaubt, wer bin ich eigentlich? Wer bin ich für mich? Wer bin ich für andere? Wer bin ich in Gottes Augen?

Ist eine niedere Arbeit tatsächlich etwas für niedere Menschen? Ist das so der Fall? Jeder kennt die Geschichte als sie damals die Apollo hochgejagt haben. Als Kennedy dann den Putzer gefragt hat, sagen sie mal was machen sie hier? Und er dann sagte, Herr Präsident, ich schicke eine Rakete in den Himmel.

Das ist eine Einstellung, jeder kennt diese kleine Geschichte, aber dran halten will sich keiner. Jeder will Minimum der Präsident sein und damit zeigen wie großzügig und großmütig er ist.

Stolz ist so eine vergiftete Seuche die uns von allem abhält. Abhält vom Reifen, abhält vom Wachstum, abhält von Freundschaften, abhält uns auch mal unter dem Licht eines anderen zu sehen. Wie nehmen andere mich denn wahr? Wie nehmen andere meine Streitkultur wahr? Wie nehmen andere es wahr wie ich meinen Glauben lebe, wie nehmen andere es wahr wer ich bin?

Wenn man die ganze Zeit nur ein Fähnchen im Wind ist, dann bringt das überhaupt nichts. Man macht sich nicht interessant durch Stress. Man macht sich nicht interessant durch Themenverreissung. Man macht sich nicht interessant wenn man andere erniedrigt. Sondern man lernt von diesen Leuten.

Wer andere erniedrigt, insbesondere um sich selbst zu erhöhen, insbesondere wenn man dann irgendwie lernt, so reden die, so redet sie, so redet er. Reden die auch so über mich wenn ich nicht da bin? Denken sie auch so über mich? Das sind Dinge die man lernt, das baut kein Vertrauen auf.

Ein weiteres stolzes Kaliber das ist die Haltung des Besonderen, der besondere Status. Die besondere Haltung, der besondere Status heißt, ich nehme mich aus einer funktionierenden Gruppe oder Einheit raus und möchte etwas Besseres sein, etwas mehr sein und vor allem möchte ich was zu sagen haben.

Und meistens sind diese Menschen nicht bereit die Konsequenzen ihrer Entscheidungen oder Autorität zu tragen. Dann lag es wieder da und da dran. Dann ging es da und da rum. Ein Ding zu machen wie Joschka Fischer, zu sagen, das war mein Fehler, das hab ich zu verantworten, wird man eher selten finden – leider.

Das heißt, der innere Frieden, den man sich selber sehr schön zerstören kann, wenn wir den haben und wenn wir den finden und wenn wir mit uns im Reinen sind und im Klaren sind, dann haben wir eine ganz andere Lebensoption. Und dann hat auch Gott eine andere Option. Wir werden Gottes Frieden ganz anders begegnen können.

Und durch diese andere Begegnung ist es dann möglich den Frieden Gottes zu empfinden. Da stellt sich dann natürlich wieder die Frage, will man überhaupt den Frieden? Will man überhaupt diesen Glauben haben? Das Gott der Herr aller Herren, der König aller Könige ist? Dass er der ist der etwas zu sagen hat und eigentlich auch das letzte Wort hat? Und zwar so sehr, dass das Gericht dem Menschen seinen ewigen Platz zuweisen wird.

Sehen wir Menschen in Autorität, und somit auch Gott, als eine Gefahr, als eine Bedrohung? Es ist natürlich nicht einfach wenn die Biographie geprägt ist von Situationen in denen Menschen mit Autorität und Macht diese auch deutlichst missbrauchten.

Dann fällt es einem natürlich ungleich schwerer mit Autorität umzugehen, gehorsam zu sein und sich selber zu reflektieren. Insbesondere wenn man immer gehört hat, du bist nichts, du kannst nichts und du wirst nie etwas werden.

Diese Dinge führen natürlich zu einer Sucht, einer Geltungssucht. Schaut her, ich bin, schaut her, da und damit zeichne ich mich aus. Schaut her, ich bin das stille Licht, aber wenn ich den Mund aufmache dann ist es wie bei Jesus im Garten Gethsemane, sie liegen alle auf dem Boden.

Gleichgültigkeit, das Gegenteil von Liebe, bringt auch keinen Frieden. Ich glaube im Frieden ist man mit sich selber wenn man seine Stärken und seine Schwächen anerkennt. Wenn man weiß wer man ist, wenn man weiß wer man für andere sein kann. Und wenn man weiß wer man für andere sein wird. Ich glaube das ist sehr, sehr elementar. Dieses Wissen um die eigene Person, um die eigenen Stärken, um die eigenen Schwächen.

Dann kann man auch anders damit umgehen. Wenn mir dann jemand sagt, also weißt du, das ist, hmm, komisch. Na gut, kenn ich von mir, sorry.  Dann hat man eine andere Basis, als wenn man dann versucht die Schuld dem nächsten in die Schuhe zu schieben.  Eine schwierige Geschichte, sie erfordert Selbstdisziplin um heil zu werden.

Der Friede Gottes ist größer als wir uns überhaupt jemals vorstellen können. Seine Liebe ist größer als wir uns überhaupt jemals vorstellen können. Sein Zuspruch ist um einiges größer als wir uns jemals vorstellen können.

Wer natürlich den Ruf des Besonderen in sich tragen möchte. Was Besonderes, es wird ja jeder geliebt, also was ist dann an der Liebe etwas Besonderes? Na zum einem mal, das trotz der vielen Ablehnung in deinem Leben, du auch geliebt bist. Und nicht weniger. Nur weil vielleicht die Eltern dich nicht geliebt haben heißt das für Gott noch lange nicht dass er sich diesem Ratschluss anschließt. Ich glaube nicht dass das der Fall ist.

Wenn du Gleichgültigkeit erfahren hast, heißt das nicht das Gott gleichgültig ist, das bedeutet das alles nicht. Man muss erkennen wo die Stärken und wo die Schwächen sind, wo die persönlichen Fehler liegen. Dinge die man ändern kann, Stück für Stück und Schritt für Schritt ändern. Dinge die man nicht ändern kann als gegeben hinnehmen. So einfach ist das.

Aber es beginnt mit dem Wunsch nach Ganzheitlichkeit. Dem Wunsch Gott kennenzulernen als der wer er ist. Nicht in der Art und Weise wie ich mir Gott vorstelle. Wie stelle ich mir Gott vor? Mein Bild, geprägt durch meine Erfahrungen, mein Bild, geprägt durch die Erlebnisse. Mein Bild geprägt von den Worten meiner Eltern, meiner Oma, meiner Tante… welche dann das Bild der Autorität in mir geschaffen haben welches ich dann auf Gott projiziere.

Sich überhaupt mal damit abfinden das es die Möglichkeit gibt, das man eine Spiegelreflektion der Vergangenheit auf Gott legt, nimmt schon mal eine ganze Menge Kraft weg. Ich garantiere euch das es eine sehr interessante Odyssee werden wird mit diesen Dingen aufzuhören.

Bei mir war der Punkt als mir irgendein Christ mal irgendetwas ziemlich beschissenes gesagt hat, was wohl Gottes Wille wäre und das hat mich eher ganz schön weit weg gebracht. Und dann hat Jesus mich sehr herausfordernd angesprochen und gemeint, jetzt lern du mich doch mal kennen. Lern doch mal eine eigene Meinung zu haben über mich. Lern mich doch mal kennen.

Ja, aber wenn die anderen was dagegen haben? Was ist wenn meine Meinung als nicht richtig angesehen wird? Was ist wenn meine Meinung gegen den Konsens der anderen Leute spricht?

Ihr kennt mich heute als jemand der seinen Glauben hat. Und wenn mir irgendjemand was anderes erzählen möchte ist das für mich in Ordnung.  Ich respektiere das, ich akzeptiere das und wenn das für mich in mein Leben mit Jesus nicht reinpasst, dann kommt es da auch nicht rein.

Die einen sagen dickköpfig dazu, die anderen sagen dickköpfig dazu und die nächsten sagen dickköpfig dazu, wie auch immer. Aber es war ganz anders bei mir. Jesus hat heut ein grünes Kleid an. Ja, echt? Wow, Jesus hat heut ein grünes Kleid an. Jesus hat morgen ein rotes Kleid an. Na, dann hat er ein rotes Kleid an. Jesus hat heute einen Bart, morgen nicht. Jesus hat heute gute Laune, schlechte Laune. Jesus ist der Bestrafer, der Richter. Jesus ist dies, Jesus ist das.

Du hast fünf Christen und wenn du fünf Christen hast, hast du zwölf verschiedene Meinungen. Das war mein Anfang, das was heute daraus geworden ist, das ist die Herausforderung Gottes geworden. Der da gesagt hat, hier, Löwe, lern – mich – kennen. Bilde dir eine eigene Meinung. Und wenn die anderen was dagegen haben, du hast die Bibel, du hast das Wort, du hast Leute denen du vertraust. Und dann kann das alles zusammen zu einem wunderbaren Bild werden, von dem du persönlich überzeugt bist.  Und ich persönlich bin davon überzeugt das Gott gut ist. Davon bin ich ganz fest überzeugt.

Theodizeefrage: wie kann Gott so viel Böses zulassen? Wieso hast du es nicht zugelassen als du das letzte Mal sauer geworden bist und hier den wilden Max gemacht hast? Wolltest du gebremst werden? Nein, jetzt bin ich mal dran mit zurückschlagen.

Ich sag nicht das ich am Ende des Weges bin, auch nicht in der Mitte. Aber ich befinde mich auf dem Weg, das ist immerhin etwas.

Und es ist nicht einfach. Und dann kommen Leute die sagen dir, du kannst doch nicht so denken. Doch sicher kann ich das, ich hab ein eigenes Gehirn. Ja, aber sowas kann man doch nicht glauben. Ich schon. Das ist doch nicht normal. Da hast du Recht, ich bin auch nicht normal.

Eine eigene Meinung über Jesus zu bekommen, aus eigenem Erleben, aus eigenem Erfahren, aus Dialog und Konversation, das ist nicht falsch. Und das führt dich auch nicht weg von der Bibel. Ganz im Gegenteil.

Da erlebst du auf einmal aus einem Leben mit Jesus Sachen, so ähnlich hab ich das auch schon mal erlebt. Da findest du Spuren von Jesus in der Bibel wieder. Man könnte fast meinen Gott ist derselbe gestern, heute und in alle Ewigkeit. Und dann liest sowas auch noch in der Bibel. Na sowas. Das kann ja wohl nicht wahr sein, dass die Bibel auch noch Recht hat.

Menschen haben meistens Angst vor Leuten die eine gefestigte Meinung haben. Es ist für viele schön, wenn sie irgendetwas sagen und alle fallen um. Bumm – boah, hast du was gesagt. Natürlich passiert das mal, Gottes Geist hat gesprochen. Aber es ist nicht immer und es ist nicht ständig.

Und wenn jemand vom Heiligen Geist erfüllt ist, ist es kein Problem eine halbe Stunde später zu sündigen, das kriegen wir hin, da brauen wir uns nicht für anstrengen . Dieses idealisierte Bild, wer einmal was Heiliges getan hat darf nie wieder irgendetwas Kritikfähiges tun.

Mit solch einem Bild will auch keiner Leiter werden von irgendetwas. Fehler verboten! Wo sind wir denn hier? Wir sind doch nicht in der Hölle, wir sind doch Kinder des Himmels. Wo wir Gnade, Mildtätigkeit, Barmherzigkeit, oder auch ein persönliches Zurücknehmen, auch das andere gelten lassen. Auch andere Menschen gelten zu lassen, auch ein bisschen Respekt walten lassen, Ehre walten lassen, Achtung walten lassen, und das bei sich selbst. Selbstachtung, Selbstdisziplin, Selbstannahme.

Wie kann ich in so einem Haufen andrehen? In so einem A-a Haufen? Mach es wie Gott. Und wie macht er es? Er hat´s getan. Und ich soll`s jetzt so einfach tun? Jau. Aber ich bin so und so und so. Jau. Du hast aber auch noch andere Seiten. Oder?

Der einzige Mensch der nur negativ und böse ist? Der einzige? Sicher? Ich dachte das wär nur ich. Ich dachte ich wär was Besonderes und ich wär der einzige Böse auf dieser Welt. Hallo? Versuchst du grad mir meinen Posten streitig zu machen?

Wisst ihr was? Gott ist gut und sein Friede ist nicht kilometerweit weg. Den schiebt er uns auch manchmal heimlich unter, ohne dass wir es merken. Weil es uns gut geht in seiner Gegenwart, weil er gut ist.

Diese kleinen Dinge die ich gesagt habe, sollen uns nicht helfen näher an den Frieden Gottes heranzukommen, sondern sollen uns helfen, das wir integere Menschen werden, bleiben, was auch immer.  

Das wir einfach Menschen sind mit einer Meinung, sattelfest, dennoch natürlich belehrbar bleiben. Belehrbar heißt nicht, jeder der mir irgendetwas sagt hat Recht und ich nehme alles an. Sondern,  reflektiere mit dem persönlichen Erleben, mit der Erfahrung mit Gott, mit Erfahrung mit der Bibel usw.

Und wenn man dann auf einmal weiß, Mist, Gott der autoritäre. Dann, welche Stimme spricht da in mir? Spricht da in mir grad eine Wunde, Mist, komm ich da raus? Nö, jetzt nicht. Alles was ich jetzt sage darf ich jetzt nicht so ernst nehmen. Alles was ich jetzt denke darf ich jetzt nicht so ernst nehmen. Das ist ein Produkt einer inneren Wunde.

Das erfordert Selbstbeobachtung um zu wissen dass man nicht die ganze Zeit so blöd denkt, sondern dass es einen Grund hat warum das so ist. diesen Grund will Jesus angehen, der Prozess der Heilung. An den wollen wir anstoßen heute.

 

AMEN

www.dieNordlichtinsel-Gemeinde.com

 

Predigt der Nordlichtlichtinsel-Gemeinde
gesendet über Gemeindesaal
Der Frieden Gottes
gepredigt am 08. September 2013
Prediger: derLöwe

 

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