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So, Sep 29, 2013

Bibel und Lyrik

Lyrik ist etwas was den Menschen ambitioniert über das Eine oder das Andere nachzudenken und Worte über sich ergehen zu lassen. Wenn wir die Bibel abschaffen würden, d.h. Wenn wir jetzt weltweit alle Bibeln die es gibt verbrennen würden, dann hätten wir ein interessantes Problem. Und zwar die Literatur selber. Die Literatur selber enthält so viele Bibelzitate, so viel in Übereinstimmung mit anderen Literaturen, in Bezugnahme von Romanen, von Sachbüchern, von Ausarbeitungen, Studien usw. Das heißt, die Bibel ist eigentlich heutzutage gar nicht mehr abschaffbar
Duration:20 min 51 s

Predigt der Nordlichtlichtinsel-Gemeinde
gesendet über
Gemeindesaal
Bibel und Lyrik
gepredigt am 29.September 2013
Prediger: derLöwe

Bibel und Lyrik

Wir haben ein spektakuläres Ding welches wir Lyrik nennen. Lyrik ist etwas was den Menschen ambitioniert über das Eine oder das Andere nachzudenken und Worte über sich ergehen zu lassen.

Wenn wir die Bibel abschaffen würden, d.h. Wenn wir jetzt weltweit alle Bibeln die es gibt verbrennen würden, dann hätten wir ein interessantes Problem. Und zwar die Literatur selber. Die Literatur selber enthält so viele Bibelzitate, so viel in Übereinstimmung mit anderen Literaturen, in Bezugnahme von Romanen, von Sachbüchern, von Ausarbeitungen, Studien usw. Das heißt, die Bibel ist eigentlich heutzutage gar nicht mehr abschaffbar. Denn überall in der Dichtung, in der Musik, in der Lyrik usw. finden wir die Äste und kleinen Zweige und treibenden Triebe der heiligen Schrift.

Ein sehr besonderes Buch, ein Buch welches 100% Mensch und 100% Gott ist. Wie kann ein Buch 100% beides sein? Fragen wir wie der Mensch 100% dreifach sein kann. Geist, Seele und Leib. Jede dieser drei Komponenten wird im Einzelnen bedient und der gläubige Christ, dessen Geist auferweckt wurde durch die Kreuzigung und die Auferstehung der Toten durch die Taufe, erhält ein Geschenk.

Ein Geschenk eines Wunders. Dieses Wunder ist nicht greifbar, dieses Wunder ist erlebbar, dieses Wunder ist inspirierend und permanent bei uns. Das Wunder dass das Wort Gottes den Geist des Menschen aufbaut.

Wenn ein Christ die Bibel liest wird sein Geist aufgebaut. Jesus selber bezieht sich auf die Mosebücher als Luzifer in der Versuchung sagte: wenn du tatsächlich der Sohn Gottes bist, so befehle diesem Stein dass er Brot werde. Und Jesus sagte, der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von jedem Wort welches von Gott ausgeht.

5.Mose 8 Vers 3

Er demütigte dich und ließ dich hungern und speiste dich mit Manna, das du und deine Väter nie gekannt hattet; auf dass er dir kundtäte, dass der Mensch nicht lebt vom Brot allein, sondern von allem, was aus dem Mund des HERRN geht.

Die Lyrik finden wir in der Bibel unter dem interessanten Kapitel der Psalmen. Die Psalmen sind wahrscheinlich mitunter die bekanntesten Bücher der natürlichen Welt, in dem gesprochen wird das Bekannteste:

Psalm 23 Verse 1 – 3

Der HERR ist mein Hirte; mir wird nichts mangeln. Er weidet mich auf grüner Aue und führet mich zum frischen Wasser. Er erquicket meine Seele; er führet mich auf rechter Straße um seines Namens willen.

So schrieb der Psalmist, dass er in der Tiefe der Tiefen schwinden könnte und selbst dort würde Gott ihn erreichen. Selbst dort würde Gott sein. In der Tiefe der Tiefen, in der Tiefe des Abgrundes, in der Vorhölle, in Walhalla usw.

 

Ein Gefängnishof ist wie eine riesige Falle, wie eine Sackgasse die man wohl betreten aber nicht wieder verlassen kann. Millionen Menschen leben in einem Gefängnis obwohl sie nie verhaftet und nie von einem irdischen Gericht zum Gefängnis verurteilt wurden.

 

Ihr Gefängnis ist das eigene Gewissen das sie anklagt. Immer wieder versuchen sie ihrem Gewissen zu entkommen, aber es gelingt ihnen nicht. Wenn sie etwas Böses getan, oder Gutes zu tun unterlassen haben, geht mit ihnen ihr Schatten. Und wenn sie sich ins Vergessen flüchten so kommt ihnen auch da der Verfolger entgegen.

 

Was ist eigentlich mit unserem Gewissen? Es hat die dem Menschen angeborene Fähigkeit die Motive seines Handelns zu unterscheiden. Je nach den Maßstäben an die man sich hält, sie als gut oder böse zu beurteilen.

 

Sofern ein Mensch Gottes Gebot als Richtschnur für sich anerkennt, erfährt er im Gewissen die Stimme Gottes. Es gibt nur eine Möglichkeit den inneren Unfrieden zu beenden – innehalten und sich Gott zu wenden, der den Menschen in der Stimme des Gewissens mahnt. Und die Vergebung für sich in Anspruch zu nehmen die Gott uns in Christus angeboten hat.

 

Dann zeigt sich das Gott uns nachgegangen ist, um uns die Last abzunehmen, an der wir uns zu Tode schleppen müssten. Es gibt keine andere, in der tief verheilenden Lösung der Schuld als die Erlösung in Jesus Christus. Das er frei macht vom Rest, ohne Vorbehalt, kann man erproben und erfahren.

 

Flucht und Last, Angst und Qual sind keine Spezialprobleme für Gefängnisse. Sie sind ein Grundproblem des Menschen, nahezu jedes Menschen. Befreiung, Erlösung und Friede sind kein Sonderangebot für Gefangene, sondern ein Angebot für alle Menschen. Wenn und wen der Sohn frei macht, der ist wirklich frei.

 

Psalm 32 Verse 2 -5 +10

Wohl dem Menschen, dem der HERR die Missetat nicht zurechnet, in des Geist kein Falsch ist! Denn da ich's wollte verschweigen, verschmachteten meine Gebeine durch mein täglich Heulen. Denn deine Hand war Tag und Nacht schwer auf mir.

Darum bekannte ich dir meine Sünde und verhehlte meine Missetat nicht. Ich sprach: Ich will dem HERRN meine Übertretungen bekennen. Da vergabst du mir die Missetat meiner Sünde. wer aber auf den HERRN hofft, den wird die Güte umfangen.

 

Damit beginnt eigentlich so ziemlich jede Wegreise. Das persönliche Gewissen können wir abtöten, doch so etwas wie Treue, so etwas wie Hingabe funktioniert eigentlich am allerbesten wenn man eine Richtschnur hat.

 

Menschen die grenzenlos sind haben selten einen Weg vor sich, wer das Ziel nicht kennt, kann eigentlich immer auf falschem Wege sein. Wir wissen, in Jesus, wir wissen durch die Heilige Schrift um unseren Weg den wir gehen sollen.

 

Wir wissen durch die Heilige Schrift um die Möglichkeiten die einem gläubigen Christ gegeben sind. Wir wissen um das befreiende Wort, welches Vergebung zuspricht, welches Trost spricht. Aber viele wissen nicht wo sie hingehen.

 

Ein Ehepaar welches länger zusammen ist und sich dann fragt ob die Monogamie tatsächlich so das treibende Brett auf den Wogen des Meeres des Alltags sein sollte? Sich öffnen für alles Mögliche, frei nach dem Motto: tu was du willst, soll sein das ganze Gesetz. Dieses wortwörtliche Sprichwort, tu was du willst soll sein das ganze Gesetz, entspringt aus einem der zehn Gebote der LLY der Bibel der Satanisten.

Fahrt ins Ungewisse

Ich fahre mit der Straßenbahn, der guten gelben Straßenbahn. „ Wo fahren wir hin?“ ich frage die anderen, „zum Fußballplatz? Zur Matthäuspassion?“ da sagte keiner ein Wort. „ Wohin fahren wir denn?“ fragte ich den Schaffner und er gibt mir ein hoffnungsgrünes Billett, Matthäuspassion steht da drauf.

„Bezahlen müssen wir alle.“ sagte er und hielt seine Hand auf. „Aber, wohin fahren wir denn?“ fragte ich die anderen. „Wir müssen doch wissen wohin.“ Da sagte Tim: „Das wissen wir auch nicht, aber wir fahren.“ Dingel-dangel macht die Klingel der Straßenbahn und keiner weiß wohin.

Aber alle fahren mit und der Schaffner macht ein unbegreifliches Gesicht. Es ist ein uralter Schaffner mit zehntausend Falten. Man kann nicht erkennen ob es ein guter oder böser Schaffner ist. Aber alle bezahlen bei ihm. Und alle fahren mit und keiner weiß, ein Guter oder ein Böser. Keiner weiß wohin. Dingel-dangel macht die Klingel der Straßenbahn und keiner weiß wohin. Und alle fahren mit, und keiner weiß, und keiner weiß...

Wohin fahren wir denn? Die Frage des Leutnants Fischer aus Borcherts Erzählung, ist die Frage eines jeden bewusst lebenden Menschen. Wer mit wachsenden Sinnen empfindet was ihm das Leben alles zufügt an unbegreiflichem Schicksalen, an nicht vorhersehbaren schönen und traurigen Erfahrungen, der muss sich fragen worin liegt der Ertrag und das Ziel unseres Lebens?

Dem, der so fragt muss ein seltsamer Widerspruch bewusst werden. Er möchte vom Leben nicht lassen, trotz der Unsicherheit die sich in ihm schließt. Er ist sogar bereit, wie die Fahrgäste in der Straßenbahn, einen Preis zu zahlen, für die Teilhabe am Leben. Er zahlt mit Anstrengung, mit Enttäuschung, mit Schmerz an Leib und Seele.

Wie kommt es dass wir uns das so ungesicherte, in seinem Geheimnis undurchdringliche Leben so teuer werden lassen?

Es drückt sich darin doch wohl das tiefe, ahnende Wissen aus welch eine Kostbarkeit uns mit dem Leben in die Hand gegeben ist.

Christen sehen nicht weiter als die anderen, auch für sie liegt die Zukunft im Dunkeln, aber sie vertrauen auch im Ungewiss der Weiterfahrt dem der sie führt und ans Ziel bringt.

Gott führe mich den rechten Weg, weil er der Herr ist. Darum fürchte ich auch im Ungewissen kein Unglück, Gott ist ja bei mir. Frei nach Psalm 23. Insbesondere die Verse 3 – 4

Die Lyrik hilft uns manche Dinge zu verstehen und weist uns den literarischen Weg zu unserem Herzen. Aber nur wenn wir es zulassen. Der Suchende wird finden. Das Vertrauen welches die Menschen brauchen um zu leben ist da. Gott selber investiert sich, offenbart sich, öffnet sich und hilft uns.

Das ist eine ganz erlebbare Tatsache. Das Gott hier ein kleines Wunder tut, das Gott hier und da ein großes Wunder tut, ä und doch geht der Mensch in den Wald und sucht den weißen Hirsch, sucht den goldenen Adler, sucht das vierblätterige Kleeblatt, deren Wahrscheinlichkeit weitaus höher ist als die des weißen Hirsches.

Aber das Wunder in sich selber, das der Wald blüht, das die Tiere leben, das die Vögel zwitschern und sich dieses sensible Gleichgewicht der Natur sich positiv auf meine Seele auswirkt, ich zur Ruhe komme, meine Gedanken mit dem Zwitschern der Vögel weggetragen werden, das Wunder sehen viele eben nicht mehr.

Sie haben sich entschieden, das Schöne an diesem Leben, das Leben selbst wegzuschieben aus ihrem Leben und suchen dennoch des Leben. Obwohl es sich vor ihrer Nase abspielt. Obwohl jede Gelegenheit eine wahnsinnige Chance ist, sehen sie das Leben und seine Möglichkeiten zu reifen und zu wachsen als eine Gefahr.

Angst ist ein denkbar schlechter Berater. Angst ist ein gutes Warnschild, pass auf, kletter diesen Felsen am besten mit einer Sicherung hoch, es muss nichts passieren, es kann was passieren. Angst zu haben, phobisch, nahezu wie Phobos, dessen Gesicht schrecklich war, dass man in der Antike sein Antlitz auf die Schilde gemalt hat damit dann der Feind phobisch wird und vor lauter Grauen in Bezug auf dieses Bild eilends sich hinfort bewegt.

Das ist im Übrigen die Übersetzung für fliehen. Sich eilends hinfort zu bewegen. Die Offenbarung sagt, unterwirf dich Gott und der Teufel wird von dir fliehen. Fliehen heißt nicht davon schlendern, sondern, in der Erwartung etwas Schrecklichem, sich eilends hinfort zu bewegen. Und das ist das was die Bibel sagt. Der Teufel kann ganz wenig damit anfangen, wenn irgendein Christ diesem Gott vertraut, sich ihm unterwirft und in Gott seine Hoffnung setzt, der von Ewigkeit zu Ewigkeit sein wird.

Der die Welt kennt, der die Menschen kennt, der die Wege kennt, der die Ziele kennt. Der hier und da einlenkend spricht damit es seinen Kindern gut geht.

Es sind einfache Prinzipien und es sind einfache Gedanken. Halte dein Gewissen im Reinen, halte dein Herz im Reinen, was du säst wirst du ernten, ganz, ganz normale Dinge. Du sollst Schwingen kriegen wie der Adler, fliegen in dem Wind des Heiligen Geistes. Du sollst trinken von der Quelle des lebendigen Wassers. Es soll alles gesegnet sein, alles, wenn du den Namen des Herrn fürchtest.

Furcht ist etwas anderes als Angst. Ehrfurcht, Respekt, Achtung ist ganz was anderes, Ehrfurcht hat er mehr als verdient. Und er hat dich in diese Welt gesetzt, und er hat dafür einen guten Grund. Und wenn du den herausfinden willst, dann musst du bei Gott anklopfen und dann musst du nachfragen. Und dann wird er dich wahrscheinlich in eine Schule schicken die deinen Charakter so formen wird, das du das von ihm gegebene Charisma tragen kannst. Ohne daran zu fallen.

Doch der Weg ist nicht immer leicht. Zu verlockend ist die Mehrzahl derer die in die Straßenbahn steigen, einem fremden Mann Geld in die Hand drückt, was auch immer das persönliche Bezahlen ist, Freude, Liebe, Barmherzigkeit, es fahren ja alle mit, dann fahren wir jetzt auch mit, warum auch nicht?

Aber zu fragen wohin fährt die Bahn? Wohin führt mich dieser Weg wenn ich ihn weitergehe? Der Schaffner hatte keine große Antwort darauf, mehr als ein Traktat hat er nicht gegeben. Vielleicht ist es ein guter Schaffner und das Traktat ist die Bibel, vielleicht auch nicht.

Sich der Wege bewusst machen die man geht. Und im Vertrauen auf den Wegen wandeln die Gott einem vorgelegt hat. Sei es bergauf, sei es bergab, sei es auf Asphalt, sei es durch Schotter, egal wie, der Herr ist bei dir und wird dich nicht alleine lassen, niemals. Und du kannst seine Hand ergreifen jeder - , jeder - und jederzeit und immer und immer wieder.

 

AMEN

 

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gepredigt am 29. September 2013
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